01.06.2020 - 11:40 Uhr
KemnathOberpfalz

Aufwertung durch Abriss

Die Bürgermeister-Högl-Straße in Kemnath wird deutlich aufgehübscht - das hängt auch mit einem Bauantrag zusammen, der in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses behandelt wurde.

Das bestehende Mehrfamilienhaus wird durch die Baugenossenschaft abgerissen, ein Neubau mit zwölf Wohneinheiten entsteht.
von Holger Stiegler (STG)Profil

Die Baugenossenschaft Kemnath und Umgebung plant in der Bürgermeister-Högl-Straße in Kemnath, das bestehendes Mehrfamilienwohnhaus mit Hausnummer 3 abzureißen und durch einen Neubau zu ersetzen. In dem neuen Gebäude sollen zwölf Wohneinheiten entstehen, verteilt auf drei Geschosse mit je vier Wohnungen. Für das Nachbargebäude Hausnummer 1, das ebenfalls der Baugenossenschaft gehört, wurde bereits vor einiger Zeit eine Komplettsanierung genehmigt. Insgesamt sollen für beide Häuser 32 Parkplätze angelegt werden. Über diesen Bauantrag diskutierte der Bauausschuss. Das Gremium hatte keine Einwände.

Pferde auf Wiese nicht genehmigt

Am Rande der "Eisersdorfer Au", so eine vorliegende Bauvoranfrage, möchte eine Bürgerin auf einer Wiese zwei Pferde halten, verbunden mit einer Einzäunung und einem Unterstand. Da es sich um eine private Pferdehaltung handelt und zudem Außenbereich betroffen ist, konnte der Bauausschuss kein Einvernehmen erteilen und verwies auf die Prüfung durch das Landratsamt. Keine Einwände hatte der Bauausschuss gegen das Ansinnen eines Bewohners am Rathausplatz, wo an einem Haus das Satteldach durch ein flachgeneigtes Pultdach ersetzt werden soll. Hierzu, so Bauamtsleiter Roland Sächerl, werde wohl auch das Denkmalamt eine Stellungnahme abgeben. Grünes Licht gab das Gremium für das Bauvorhaben eines Landwirts aus Reisach: Dieser plant einen Milchviehlaufstall mit Nebenräumen, Laufhof und Güllegrube sowie einen Kälberstall mit Mistlager.

Großes Interesse an "Lohäcker"

Bürgermeister Roman Schäffler informierte, dass am 15. Juni mit der Erschließung des neuen Baugebiets "Lohäcker" begonnen wird. Für die zwölf Parzellen, so die Mitarbeiter des Bauamtes, habe es ein Mehrfaches an Interessierten gegeben.

Der Bürgermeister verkündete, dass sich aufgrund der Corona-Pandemie der Einzug der SVE ins Waldecker Schulhaus verzögere. Ziel sei, dass der Betrieb zum Schuljahr 2021/2022 dort beginne. Die weiteren Planungen für das Brauhaus-Areal, so Schäffler, sollen in der Juni-Sitzung des Stadtrates öffentlich vorgestellt werden.

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