Die Bundesstraße 22 zwischen Kemnath und Waldeck ist ab Montag, 6. Juli gesperrt, wie das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach mitteilt. Als "Lückenschluss" könne man das bezeichnen, was hier erledigt werden muss, meint Gerhard Kederer im Gespräch mit Oberpfalz-Medien. Denn laut dem Baudirektor des Staatlichen Bauamts Amberg-Sulzbach hängt die nun bevorstehende Baumaßnahme mit der zusammen, die im Dezember 2022 abgeschlossen worden ist.
Vor dreieinhalb Jahren wurde die B299 von Hessenreuth kommend mit Einfädelungs- und Ausfädelungsspuren an die B22 verbunden. Dazu gehörte auch eine neue Anschlussrampe, die die B299 auf die B22 in Richtung Weiden einfädelt. Diese nutzen auch Autofahrer, die von Kemnath kommend nach Erbendorf abbiegen möchten. Die bestehende Rampe, die bisher genutzt wurde, um nach Erbendorf zu gelangen, fädelt jetzt die B299 auf die B22 in Richtung Kemnath ein.
Nun ist das nächste "Teilstück" dran: Zwischen Kemnath und Waldeck weist die Fahrbahn "Deckenschäden in Form von Netzrissen, Spurrinnen sowie Längs- und Querrissen" auf, wie Kederer weiter mitteilt. Und deswegen seien eben nun die Bauarbeiten erforderlich. Im Zuge der Arbeiten werden insbesondere die alte Deckschicht abgefräst, eine Verstärkung der bituminösen Tragschicht eingebracht und die Standfestigkeit der Bankette verbessert, wie Kederer außerdem informiert. Die Kosten auf der rund 3,5 Kilometer langen Baustrecke betragen laut dem Baudirektor knapp 1,3 Millionen Euro. Kostenträger ist die Bundesrepublik Deutschland.
Die Sperrung dauert voraussichtlich bis Ende August. Die Umleitung erfolgt von Kemnath über die Staatsstraße 2665 Richtung Pressath und weiter über die Bundesstraße 299 in Richtung Hessenreuth nach Erbendorf zur Bundesstraße 22. Das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach empfiehlt allen Verkehrsteilnehmern, den betroffenen Bereich zu meiden und bittet wegen der Behinderungen um Verständnis.
















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