09.07.2020 - 15:08 Uhr
KemnathOberpfalz

Beim Kemnather Vitalsportverein auch in Coronazeiten fit bleiben

16 Wochen ruhten wegen der Corona-Pandemie die Aktivitäten im Vitalsportverein Kemnath (VSV). Am Dienstag lud er wieder zu Aktivitäten ein - wenn auch unter Auflagen.

Übungsleiter Alfons Foitzik (links) machte beim Rehasport auf dem Schulsportgelände alle Übungen selber vor.
von Josef ZaglmannProfil

Am Dienstagnachmittag lud der Übungsleiter des Vitalsportvereins, Alfons Foitzik, seine Rehasport-Gruppe zu einer "Übungsstunde in Coronazeiten" auf dem Schulsportgelände ein. Bevor er mit den Übungen begann, musste er den zehn Teilnehmern die Schutz- und Hygienemaßnahmen zur Nutzung der Außenanlage vorlesen, die die Stadt Kemnath erlassen hat.

"Maskenpflicht vor und nach dem Sport, Mindestabstand 1,5 Meter und kein Körperkontakt", betonte er. Die Sportstunde sollte nicht länger als 60 Minuten dauern. Zum Desinfizieren der Hände hatte er Desinfektionsmittel mitgebracht. Außerdem musste jeder Teilnehmer eine Einverständniserklärung des Behinderten- und Rehabilitäts-Sportverbandes Bayern zur Teilnahme am Rehabilitätssport während der Corona-Pandemie unterschreiben. Damit sagten sie zu, sich an die Verhaltens- und Hygieneregeln zu halten, den Anweisungen des Übungsleiters zu folgen und mit diesem über das persönliche Risiko aufgrund Alter und Vorerkrankungen gesprochen zu haben. Sollte innerhalb von zwei Wochen nach der freiwilligen Teilnahme am Rehasport eine Infektion oder der Kontakt zu einer infizierten Person festgestellt werden, werde den Verein darüber informiert. Alfons Foitzik legte großen Wert darauf, dass diese Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden.

Erst dann begann der erfahrene Übungsleiter mit Dehn- und Streckübungen, Wirbelsäulengymnastik sowie Atemübungen mit und ohne Beugung. Um die Teilnehmer nach dieser langen Pause nicht zu überfordern, ging er dabei sehr behutsam ans Werk. Jeder bekam ein Handtuch als Vorsichtsmaßnahme. Bei Hustenanfällen oder beim Niesen sollte es die Verbreitung von Krankheitserregern verhindern.

Auf Anfrage erklärte Foitzik auch, wer Anspruch auf Rehasport hat und wie oft er von der Krankenkasse genehmigt wird. "Ich werde am 28. Juli nicht die letzte Übungsstunde halten, sondern im August weitermachen", versprach er seinen Sportkameraden. So könnten diese nach der ungewohnt langen Pause allmählich wieder ihre körperliche Fitness erlangen."

Anschließend begann Übungsleiterin Annette Bachert mit ihrer Reha-Gruppe die Wirbelsäulengymnastik. Antje Lautner nahm das Deutsche Sportabzeichen unter Behinderten und unter normalen Bedingungen sowie das Mehrkampfabzeichen ab. Und schließlich leitete Foitzik das Kegeln im Vereinslokal "Zur Fantasie".

Übungsleiter Alfons Foitzik machte beim Rehasport auf dem Schulsportgelände alle Übungen selber vor.
Übungsleiter Alfons Foitzik machte beim Rehasport auf dem Schulsportgelände alle Übungen selber vor.
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