20.01.2020 - 11:54 Uhr
KemnathOberpfalz

Berufswahl erleichtert

152 Schüler der sechs neunten Realschulklassen nahmen in diesem Schuljahr am dreitägigen Berufswahlseminar an der Kemnather Realschule teil.

Nach dem Berufswahlseminar zogen Konrektor Holger König, Beratungsrektorin Margit Friedl, Realschuldirektor German Helgert (von rechts), Berufsberater Richard Zentner (links) und die beiden Klassensprecher der neunten Klassen ein positives Resümee.
von Josef ZaglmannProfil

152 Schüler der sechs neunten Realschulklassen nahmen in diesem Schuljahr am dreitägigen Berufswahlseminar teil. Bei der abschließenden Befragung haben 69 Jugendliche "Mein bisheriger Berufswunsch wurde bestätigt" angekreuzt. Für 25 hat sich der Berufswunsch geändert, für 22 ein ganz neuer Beruf ergeben. Bei 35 ist auch nach den drei intensiven Beratungstagen der zukünftige Beruf immer noch unklar. "Das ist nicht ungewöhnlich", wussten die Lehrkräfte.

Bei der Schlussaussprache zogen jeweils die beiden Klassensprecher der neunten Klassen eine positive Bilanz. Schulleiter German Helgert, Konrektor Holger König, Beratungsrektorin Margit Friedl und Berufsberater Richard Zentner versprachen, Verbesserungsvorschläge und Anregungen beim nächsten Berufswahlseminar im Januar 2021 zu berücksichtigen.

Der GEVA-Test mit den Lehrern Andrea Bauernschmitt, Tatjana Walter und Beate Seitz, die Auswahltests mit Konrektor Holger König und Beratungsrektorin Margit Friedl, das Assessment Center (Barmer Ersatzkasse und AOK), die Pflichtvorträge von Berufsberater Richard Zentner und das Bewerbungsseminar mit Jessika Korecky standen in diesem Schuljahr erstmals am ersten Tag an. "Diese Umstellung hat sich bewährt und wird beibehalten", lautete die einhellige Meinung.

Erst am zweiten und dritten Tag stellten erfahrene Experten 57 verschiedene Berufe vor. "Die meisten Referenten haben ihre Präsentation gut gemacht", meinten die Klassensprecher. Allerdings sollten in Zukunft zur Auflockerung Filme über den Beruf und Werkstücke oder Werkzeuge gezeigt werden.

"Natürlich kann so ein Berufswahlseminar nicht allen Schüler gerecht werden", räumte Konrektor Holger König ein. Er forderte die Schüler auf, auch andere Informationsangebote zu nutzen. Die Ausbildungsmessen in Weiden am 28. März, in Waldsassen am 14. März und in Kemnath am 10. Oktober böten weitere Möglichkeiten zur Information über viele Berufsbilder. Die weiterführenden Schulen laden zu Informationsveranstaltungen ein.

"Die freiwilligen Betriebspraktika müssen in den Ferien absolviert werden, damit kein Unterricht ausfällt", gab Helgert bekannt. "Die endgültige Berufsentscheidung können wir euch nicht abnehmen."

Herzlich bedankte er sich bei den Neuntklässlern für ihre konstruktive Mitarbeit und ihr vorbildliches Verhalten, das viele Referenten lobten. Sein besonderer Dank galt den Lehrern, Berufsberater Richard Zentner sowie allen beteiligten Betrieben und Institutionen.

Für die jetzigen achten Klassen wird es in diesem Schuljahr von 18. bis 22. Mai während der Schulzeit ein einwöchiges Pflicht-Praktikum geben.

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