18.09.2018 - 13:55 Uhr
KemnathOberpfalz

Zu Besuch bei den 14 Nothelfern

Die Wallfahrt nach Vierzehnheiligen ist bekannt. Wie sie entstanden ist, erfahren Kemnather Senioren bei einem Ausflug.

von Josef ZaglmannProfil

Gut organisiert hat Pastoralreferent Jochen Gößl die Tagesfahrt der Senioren ins Fränkische. Erstes Ziel der 28 Teilnehmer war die Basilika Vierzehnheiligen bei Bad Staffelstein (Landkreis Lichtenfels). Das Informationszentrum im Eingang des Franziskanerklosters vermittelte einen ersten Eindruck von diesem Wallfahrtsort. Entstanden ist die Wallfahrt 1445/46, als ein Schäfer vier Visionen hatte. Er sah das Jesuskind im Kreise anderer Kinder, die die 14 Nothelfer darstellten und verlangten, dass an diesem Ort eine Kapelle gebaut werden soll. Der Gnadenaltar mit den 14 Nothelfern steht in der Mitte des Langhauses. Das große Gemälde am Hochaltar zeigt, so wie auch in der Stadtpfarrkirche Kemnath, Mariä Himmelfahrt.

Nach dem Mittagessen im Landgasthof "Zum Anker" in Weidnitz steuerte Busfahrer Manfred Sanspareil (Landkreis Kulmbach) an, das durch den Felsengarten unterhalb der mittelalterlichen Hohenzollernburg Zwernitz bekannt ist. Ihn ließ Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth 1744 anlegen. In den nachfolgenden Jahrhunderten verfiel die Anlage immer mehr. Viele Bauten aus Holz verschwanden oder wurden auf Abbruch verkauft, um für eine Straße Platz zu machen. Gegenwärtig sind noch der Morgenländische Bau, das Felsentheater und der Küchenbau vorhanden. Einige Senioren wanderten durch den schattigen Wald zum Felsentheater, das als wurde als römische Ruine gestaltet wurde. Dabei dient eine natürliche Felsgrotte als Zuschauerraum. Nach einer gemütlichen Kaffeepause startete der Bus zur Heimreise.

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