In einer bewundernswert guten körperlichen und geistigen Verfassung feierte Lydia Ernst ihren 80. Geburtstag. Zweiter Bürgermeister Hermann Schraml kam zum Gratulieren in ihre Wohnung, in der sie mit ihrem Ehemann Hermann seit 47 Jahren wohnt. Über seine Geschenke hat sie sich sehr gefreut. Auch Manfred Hartmann, ein ehemaliger Mitarbeiter im Amtsgericht Kemnath, sprach Glückwünsche aus und wünschte ihr noch viele gesunde und glückliche Lebensjahre.
„Sie können an Ihrem runden Geburtstag auf viele erfüllte Jahre zurückblicken, aber auch die Zukunft zuversichtlich ins Auge fassen. Sie soll Ihnen noch viele schöne Erlebnisse und vor allem Gesundheit bringen“, hieß es in dem Glückwunschschreiben des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder.
Geboren wurde die Jubilarin in Kemnath als Tochter der Eheleute Erhard und Maria Steininger. Nach der siebten Volksschulklasse besuchte sie von 1953 bis 1956 die Realschule Kemnath.
Nach der Mittleren Reife arbeitete sie von 1956 bis 1961 als Bürokauffrau bei der Firma Ernst Högl. Dann wurde sie Justizangestellte beim Amtsgericht Kemnath. Als 1978 das Gerücht aufkam, dass das Amtsgericht in Kemnath schließen würde, bewarb sie sich als Sekretärin an der Grund- und Hauptschule Kemnath. Nach fünf Jahren wechselte sie wieder zurück an das Amtsgericht.
Erholung fand sie bei ihren beiden Hobbys Lesen und Wandern. Im Jahr 2000 ging sie in den wohlverdienten Ruhestand.
Mit ihrem Hermann schloss sie 1965 auf dem Standesamt Kemnath den Bund der Ehe. Einen Tag später wurde das Paar in der Großen Kappl kirchlich getraut. Die glückliche Ehe war mit der Tochter Susanne gesegnet. Heute gehören auch die beiden Enkelsöhne Jonas und Bastian zur Familie.
Lydia Ernst ist Mitglied beim Fichtelgebirgsverein Kemnath sowie beim Passions- und Laienspielverein. Sechsmal spielte sie als Frau aus dem Volk bei der Kemnather Passion mit.
Wegen der Corona-Krise musste sie die geplante Geburtstagsfeier in Gasthof „Zur Fantasie“ absagen, „sie wird aber nachgeholt“, versicherte sie.













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