"Das Jahr geht langsam zu Ende und es ist Zeit, Danke zu sagen für euren pünktlichen und guten Ministrantendienst", sagte Stadtpfarrer Konrad Amschl bei der adventlichen Dankfeier der Ministranten. "Ein offenes Herz haben" war das Thema. Dazu sollten die Minis still werden und versuchen, ihren Herzschlag zu spüren.
"Unsere Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ist der Gottesmutter Maria geweiht", erinnerte Gemeindereferent Jochen Gößl vor dem Evangelium. "Meine Seele preist die Größe des Herrn und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter, denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut" war eine Stelle im Lukas-Evangelium, das Pfarrvikar Dr. Joseph Meenpuzhackal vortrug.
"Maria hatte ein großes Herz, als der Engel zu ihr kam und ihr die Geburt Jesu verkündete", betonte Gößl, "sie hat Ja zur Botschaft des Engels gesagt, obwohl sie vor Angst fast nichts sagen konnte." Ihr sei klar gewesen, was das als unverheiratete Frau für sie bedeuten würde.
"Ihr habt mehr mit Maria zu tun, als ihr denkt", erklärte Gößl. "Auch ihr habt Ja zu Gott gesagt, als er euch durch uns fragte, ob ihr ihm dienen wollt. Deshalb ist es wichtig und nötig, dass wir jetzt am Jahresende ein dankbares Vergelt's Gott sagen, denn ohne euch wären unsere Gottesdienst gar nicht möglich. Wir brauchen euch, so wie jeder Mensch ein Herz braucht."
Bei den Fürbitten gedachten die Ministranten der Menschen, die ein hartes, trauriges oder verschlossenes Herz haben. "Wir dürfen Gott unseren Vater nennen und ihm unsere Herzensangelegenheiten anvertrauen", betete Stadtpfarrer Amschl, "er schenke euch ein offenes Herz für die Menschen, mit denen ihr lebt."
Bei der Bescherung verteilten Amschl und Gößl an jeden "Mini" einen Thermobeutel und einen Müslibecher und für jede Familie das Magazin "Grandios". Adventliche Lieder begleitete Anna Gallei auf der Kirchenorgel.
"Für die Sternsinger-Aktion am 4. und 5. Januar brauchen wir wieder Ministranten, die als Sternsinger durch Kemnath und die umliegenden Dörfer ziehen, um Geld für die Sternsinger-Aktion zu sammeln", erklärte Pfarrer Amschl, "seid dabei und unterstützt benachteiligte Kinder in Peru." Die Ministranten sollen sich für diese Aktion zahlreich in die Liste in der Sakristei eintragen.
Größte Gruppe in Diözese
178 Ministranten – nur drei weniger als im Vorjahr – gibt es derzeit in der Pfarrei Kemnath. Damit hat diese Pfarrei die meisten Ministranten in der Diözese Regensburg. 13 neue „Minis“ traten bei der Ministrantenaufnahme am 24. November ihren Dienst am Altar an, 16 wurden verabschiedet.













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