03.07.2018 - 16:02 Uhr
KemnathOberpfalz

Glasfaser künftig für alle

Der Internet- und Straßenausbau sind die Top-Themen beim Gespräch mit dem Bürger der Kemnather Freien Wähler. Für sie hat zweiter Bürgermeister Hermann Schraml gute Nachrichten.

Die Stadträte um zweiten Bürgermeister Hermann Schraml (links) stellen sich den Fragen, aber auch der Kritik der Bürger.
von Katrin Zapf (kaz)Profil

(kaz) Zu einem Gespräch mit dem Bürger fanden sich die Stadträte der Freien Wähler im Feuerwehrhaus in Beringersreuth ein. Für die Zuhörer waren unter anderem der Internet- und Straßenausbau wichtige Themen.

Ortssprecher Andreas Prechtl begrüßte die Kommunalpolitiker sowie die Bürger aus dem Bereich Bingarten, Beringersreuth und Zwergau. Vorsitzender und zweiter Bürgermeister Hermann Schraml informierte zunächst über den Stand des Ausbaues des schnellen Internet-Netzes. Die Ausschreibung sei erfolgt. Die Firma Amplus habe hier das beste Angebot abgegeben. In nächsten zwei Jahren solle der Anschluss der restlichen Gemeindeteile und auch der Einzelhöfe erfolgen.

Besonderheit sei jetzt, dass jeder einen Glasfaseranschluss ins Haus erhalte. Beim vorherigen Ausbauprogramm sei das Glasfaserkabel nur bis zum Verteiler vor Ort gelegt worden. Nach Abschluss dieses Ausbauprogrammes sei dann das gesamte Gemeindegebiet versorgt. Die Stadt Kemnath habe hierzu erhebliche Mittel in die Hand nehmen müssen. Schraml kritisierte, dass hier Aufgaben auf die Gemeinde übertragen worden seien, die eigentlich Sache des Staates seien: Den Bürgern eine Grundversorgung anzubieten, wie bei Fernsehen, Telefon oder Strom.

Er gab sodann einen Überblick über die Rathaussanierung und die weiteren Aktivitäten. Besonders interessierte die Ausweisung von weiteren Bauplätzen. In der Diskussion sei zur Zeit die Sanierung beziehungsweise der Neubau der Realschule Kemnath. Der Landkreis Tirschenreuth habe hier ein Gutachten erstellen lassen. Eine Entscheidung sei noch nicht gefallen, betonte der Redner.

Kreis- und Stadtrat Christian Baumann ging auf die Situation der Krankenhäuser in der Region ein. Ein möglicher Zusammenschluss der Kliniken Nordoberpfalz AG mit dem Klinikum Amberg werde geprüft. Hintergrund seien die finanzielle Situation der Krankenhäuser und der Zwang, bestimmte Fallzahlen zu erreichen. Trotz guter Arbeit sei es sehr schwer Gewinn oder zumindest keinen Verlust zu machen.

Alle waren sich einig, dass ein Krankenhaus vor Ort möglich sein müsse um den ländlichen Raum lebenswert zu erhalten. Die Bürger kritisierten zudem den Zustand der Straße in Beringersreuth. Eine Erneuerung, möglichst zusammen mit dem Ausbau des Glasfasernetzes und einer Erneuerung der Wasserversorgung, solle angestrebt werden.




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