"Sie können an diesem Tag auf viele erfüllte Jahre zurückblicken" stand in dem Gratulationsschreiben, das Josef Heining vom Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder erhielt. Auch Landrat Wolfgang Lippert gratulierte ihm herzlich. Der Anlass war sein 80. Geburtstag, den er am Montag in seinem Haus in der Georg-Horn-Straße feierte. Als ehemaliger Nachbar ließ es sich Bürgermeister Werner Nickl nicht nehmen, dem "lieben Josef" höchstpersönlich die Glückwünsche der Stadt zu überbringen.
Josef Heining hatte kein leichtes Leben. Geboren wurde er 1939 in Kemnath als Sohn der Eheleute Margaretha und Hans Heining. Sein Vater kehrte aus dem Zweiten Weltkrieg nicht zurück. Mit seinen drei Schwestern Elisabeth, Rita und Frieda wuchs er in Kemnath auf. Nach der ersten Klasse kam er in ein Heim in Reichenbach.
Nach der Rückkehr aus diesem Heim lebte er bei seiner Mutter, die ihn aufopfernd umsorgte. 1957 baute sie das Haus in der Georg-Horn-Straße, wo Josef mit seiner Schwester Frieda jetzt wohnt. Sie betreut ihn liebevoll und kümmert sich um alles. Auch sein Neffe Herbert Huber, Malermeister in Immenreuth, schaut oft vorbei. Leider kann der Jubilar die Wohnung kaum mehr verlassen. Dreimal täglich kommt der Pflegedienst der Caritas zu ihm. Die Schwestern helfen ihm und unterstützen ihn nach Kräften. Dafür ist er ihnen sehr dankbar.
Ein Lichtblick sind immer die Nachmittage im Pfarrheim, an denen er unter dem Motto "Ein bisschen Spaß muss sein" einige Stunden in gemütlicher Runde mit Senioren verbringen kann.













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