Eine weltberühmte Kinderbuchfigur erweckte das Puppentheater "Wie Findus zu Petterson kam" im Foyer der Mehrzweckhalle zum Leben. Petterson ist ein etwas schrulliger alter Mann, der allein am Rande eines Dorfes in Schweden wohnt. Der Tüftler und Erfinder ist recht einsam. Nur das Huhn Henni und sein Freund Muckla leisten ihm Gesellschaft.
Eines Tages bekommt Pettersson von seiner Nachbarin, Frau Andersson, den kleinen Kater Findus geschenkt. Das ist ein junger, quirliger, immer zu Streichen aufgelegtes Tier. Der Dachs, ein großes, haariges Monster, will den frechen Kater fangen. So entwickelt sich eine spannende, sehr abwechslungsreiche Handlung. Für die zahlreichen Kinder war dieses Puppenspiel ein turbulentes, kurzweiliges Theatererlebnis, bei dem sie viel Spaß hatten.
"Ich bin ein Puppenspieler aus Leidenschaft", bekannte Daniel Maatz. Mit pädagogisch wertvollen und kindgerecht umgesetzten Theaterstücken möchte er den Kindern auch das "Gute" vermitteln. Durch das Miterleben sollen die kleinen Zuschauer begreifen, dass Gewalt keine Lösung für Probleme darstellt. Vielmehr seien schlaues Verhalten und Toleranz der richtige Weg für ein gutes Zusammenleben. "Das Puppenspiel habe ich von meinen Eltern und Großeltern erlernt", erzählte er. Die Puppenbühne bestehe seit drei Generationen.













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