Der scheidende Vorsitzende des Aufsichtsrates, Hubert Kellner, bezeichnete die zahlreiche Teilnahme der Mitgliedervertreter in der Mehrzweckhalle als einen Erfolgsfaktor jeder demokratischen Genossenschaft. Vorstand Joachim Geyer verdeutlichte, dass die Raiffeisenbank Oberpfalz NordWest ein gewichtiger Wirtschaftsfaktor in der Region sei, heiß es in einer Pressemitteilung.
Das genossenschaftliche "Heimatunternehmen" biete seinen Kunden zehn Geschäftsstellen und zwölf Geldautomaten vor Ort an, erklärte der Vorstandssprecher. Knapp 130 Mitarbeiter hätten einen sicheren, zukunftsorientierten und heimatnahen Arbeitsplatz, als Ausbilder ermögliche die Bank vier jungen Menschen eine abwechslungsreiche Ausbildung mit Perspektive. Auch als Investor stärkte sie mit einer Million Euro an Investitionen die heimische Wirtschaft.
Über 10 000 Mitglieder und rund 26 000 Kunden schätzten und achten die Stärken, Kompetenzen und Fairness ihrer Berater, bei denen sich Vorstand und Aufsichtsrat ebenso bedankten. Kellner bestätigte zudem, dass der Aufsichtsrat sich vom Vorstand über die Geschäftsentwicklung der Bank regelmäßig habe berichten lassen. Auch der Prüfungsverband des bayerischen Genossenschaftsverbandes habe den Jahresabschluss und die Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung bestätigt. Der Bericht zur gesetzlichen Prüfung enthalte keine wesentlichen Feststellungen oder Beanstandungen. Oberrevisor Michael Kippes vom Genossenschaftsverband Bayern ließ über den Jahresabschluss abstimmen, was einstimmig erfolgte.
Als Aufsichtsräte schieden Bernhard Schäfer, Martin Wolf und Hubert Kellner aus, wobei nur Wolf turnus- und satzungsgemäß wiedergewählt werden konnte. Das Aufsichtsratsgremium der Bank besteht zukünftig aus Johannes Reger (Erbendorf), Josef Birkner (Kemnath), Thomas Benkler (Neusorg), Paul Reichenberger (Grafenwöhr), Alois Lehner (Kirchenthumbach) sowie Martin Wolf (Immenreuth).
Über Änderungen der Genossenschaftssatzung informierte Vorstand Robert Haubner. Zur Vorbereitung hatten alle Vertreter mit der Einladung eine Übersicht der geplanten Neuerungen erhalten, die sie geschlossen befürworteten.
Auch der Wahlturnus und die Zahl der Vertreter wurde fusionsbedingt geändert. Die Anzahl der Mitglieder, für die ein Vertreter zu wählen ist, erhöht sich von bisher 70 auf 120. Nach der von Vorstand Herbert Meier geleiteten Abstimmung zum Wahlausschuss gehören diesem Vorstand Robert Haubner, Aufsichtsrat Johannes Reger sowie die Vertreter Maria Weiß, Heidi Stopfer-Wilterius, Timo Schön, Leonhard Schleicher und Petra Schuster an.
Vorstand Thomas Keck ging auf zeitgemäßes Sparen trotz Niedrigzinsen auf Spareinlagen und Tagesgelder ein. Eine Inflationsrate zwischen jährlich einem bis zwei Prozent lasse das Vermögen sogar schmelzen lasse. Geld könne nicht mehr wie zu Zeiten der Großeltern angelegt werden, meinte der Redner. Als Beispiel nannte Keck den Schatzbrief, den er für konservative Anleger empfahl, die ihr Geld flexibel und mit einer guten Verzinsung für mindestens drei Jahre anlegen wollen. Weiter ging er auf das sogenannte Betongold ein. Durch den Kauf eines offenen Immobilienfonds ergebe sich eine jährliche Rendite über rund 2,50 Prozent, wobei der Fond mindestens vier bis fünf Jahre gehalten werden sollte. Als dritte Säule empfahl der Redner einen Aktienfonds mit einem monatlichen Sparplan.
Kemnaths zweiter Bürgermeister Hermann Schraml lobte das Bekenntnis der Genossenschaft zur Region, dass auch durch zahlreiche Spenden an Vereine und Institutionen immer wieder zum Ausdruck komme. Oberrevisor Michael Kippes dankte unter dem Applaus der Teilnehmer den ausscheidenden Aufsichtsräten Hubert Kellner und Bernhard Schäfer.





















Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.