Zwar ließ der Besuch der Vorstellung des Hohnsteiner Kasperltheaters im Zirkuszelt auf dem Festplatz zu wünschen übrig, doch die Eltern, die mit ihren Kindern trotz der nasskalten Witterung die Vorstellung sehen wollten, brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen. "Tri, tra, tralala, der Kasperle ist wieder da", sangen die Kinder begeistert, als sie ihn auf der Puppenbühne entdeckten. Puppenspieler Jonny Schubert verstand es, die Buben und Mädchen aktiv am Spiel zu beteiligen. Die fieberten mit dem Kasperle mit und riefen laut, um ihn vor dem gerissenen Räuber Hotzenplotz zu warnen. Er hat der Großmutter das Blumenkörbchen geraubt, das sie vom Kasperl und seinem Freund Seppel als Geburtstagsgeschenk erhalten hatte. Auch der Wachtmeister Dimpfelmoser half mit, den Dieb zu fangen. Wie die Großmutter waren auch die Kleinen froh über den glücklichen Ausgang dieses spannenden Abenteuers.
"Du darfst nicht stehlen" und "Das Gute siegt" waren zwei wichtige Werte, die den Kindern bei diesem Figurentheater vermittelt wurden. Nach der Aufführung zeigte ihnen der begeisterte Puppenspieler die aus Holz geschnitzten original Hohnsteiner Handspielpuppen. "Unser Familienunternehmen besteht bereits in der siebten Generation", erklärte Schubert den Eltern. Mit ihrer Eintrittskarte konnten sich die Buben und Mädchen nach der Vorstellung auf der Hüpfburg, dem mobilen Hüpfburgpark und dem Ghost-Train Parcours vergnügen.
Vier Vorstellungen gab Jonny Schubert an drei Tagen in Kemnath. Dabei führte er nicht nur den "Räuber Hotzenplotz", sondern auch "Die Hexe Wackelzahn" auf.














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