15.02.2021 - 14:45 Uhr
KemnathOberpfalz

Kemnath macht beim dezentralen Impfen den Auftakt

Die regionale Impfstation in der Kemnather Mehrzweckhalle startet am Montag, 22. Februar. Dann bekommen 120 Senioren ihre erste Spritze gegen das Corona-Virus.

Landrat Roland Grillmeier, Bürgermeister Roman Schäffler (von rechts) sowie Mitarbeiter von BRK und Stadt Kemnath erläuterten das Prozedere für die dezentrale Impfstation in Kemnath am 22. Februar.
von Holger Stiegler (STG)Profil

Über die Vorbereitungen zum Start der regionalen Impfstation und den weiteren Ablauf informierten am Sonntagmittag die Verantwortlichen. Bürgermeister Roman Schäffler berichtete, dass die telefonische Impfregistrierung im Kemnather Rathaus sehr gut angenommen werde. Insgesamt hätten sich aus den Kommunen Kemnath, Kastl, Immenreuth, Kulmain, Erbendorf und Krummennaab etwa 270 Impfwillige registriert, die die Kriterien für eine Impfung in Kemnath erfüllen - also mindestens 80 Jahre alt und in ihrer Mobilität so eingeschränkt sind, dass sie nicht ins Impfzentrum nach Waldsassen kommen.

Telefonisch verständigen

"Ich bin sehr froh, dass es mit der dezentralen Impfstation in Kemnath jetzt doch sehr schnell geklappt hat", betonte Schäffler. Kemnath macht den Auftakt der regionalen Impfstationen im Landkreis. Jene 120 Registrierte, die am 22. Februar geimpft werden, werden in den nächsten Tagen telefonisch verständigt. Auch Landrat Roland Grillmeier zeigte sich angetan davon, dass in einer Landkreiskommune, die mit am weitesten von Waldsassen entfernt ist, nun die Möglichkeit für einen genau definierten Adressatenkreis bestehe, sich impfen zu lassen. Er zeigte sich zuversichtlich, dass es auch bald weitere Impftermine in Kemnath geben werde. "Aber wir können auch nichts dafür, dass wir aktuell noch nicht mehr Impfstoff haben", meinte Grillmeier. Er erneuerte den Appell, dass all jene, die die Möglichkeit haben, sich in Waldsassen impfen zu lassen, dies auch tun.

Sven Lehner, Stellvertretender BRK-Kreisgeschäftsführer, machte deutlich, dass in Kemnath am 22. Februar nur all jene geimpft werden können, die auch einen Termin haben. "Spontan vorbeizukommen bringt nichts", betonte Lehner. Es gebe klare Vorgaben bei der Priorisierung, an die man sich halten müsse und werde. Für den Fall, dass kurzfristig ein für die Impfung Vorgesehener ausfalle, gebe es ja eine Warteliste mit berechtigten Personen, die dann zum Zug kommen. "Beim Termin am 22. Februar kommen jene 120 Personen in der Reihenfolge dran, wie sie sich telefonisch angemeldet haben", führte Sven Lehner weiter aus.

Zu konkreter Uhrzeit

An der praktischen Abwicklung vor Ort werden die Mitarbeiter des Impfzentrums, der BRK-Bereitschaft sowie Mitarbeiter der Stadt Kemnath mitwirken. "Das wird alles in den nächsten Tagen geklärt", so Lehner. Den Impfberechtigten am 22. Februar wird eine konkrete Uhrzeit mitgeteilt, wann sie eingeplant sind. "Eine Stunde früher zu kommen, bringt gar nichts. Man muss dann nur im Freien warten", erklärte Kristina Konz von der BRK-Bereitschaft. Steffi Baier von "Leben plus" wies darauf hin, dass man zum Impftermin auf jeden Fall den Personalausweis und das Impfbuch mitbringen soll. Sofern es zutreffe, sollte auch der gesetzliche Betreuer einer Person beim Impftermin dabei sein. Die nötige Zweitimpfung findet am 15. März - also drei Wochen später - ebenfalls in Kemnath statt.

Die Resonanz auf die Impf-Hotline ist groß

Kemnath

Die Impf-Hotline in Kemnath ist weiterhin freigeschaltet, Registrierungen sind möglich von Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr unter der Telefonnummer 09631/3 089 635.

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