Ein tolles Erlebnis war die Tagesfahrt nach Ebrach, einem kleine Städtchen zwischen Bamberg und Würzburg. Erstes Ziel war die ehemalige Zisterzienserabteikirche Mariä Himmelfahrt, die seit der Säkularisation 1803 Pfarrkirche ist und die Führerin Barbara Gülta vorstellte. Sehr beeindruckend waren der Hauptaltar und die große Rosette auf der Westseite hinter der Hauptorgel. In der Michaelskapelle und vor dem Altar des heiligen Bernhard erzählte die Gülta vom entbehrungsreichen Leben der Zisterzienser Mönche. In der Abteikirche wurden bis 1573 die Herzen der Würzburger Bischöfe beigesetzt. Sehenswert waren auch der Kaisersaal und das Treppenhaus. In den ehemaligen Klostergebäuden ist seit 1851 ein Gefängnis untergebracht.
Nach dem Mittagessen fuhr der Bus die kurze Strecke weiter zum 2016 eröffneten Baumwipfelpfad Steigerwald zwischen Ebrach und Breitbach. Dieser verlaufe auf einer Länge von 1152 Metern und in einer Höhe von durchschnittlich 26 Metern durchgehend barrierefrei, erzählte der ehemalige dortige Führer Herbert Kusche im Bus. Nach etwa zwei Dritteln des Pfades erreicht man einen sich nach oben öffnenden kelchförmigen, überwiegend aus Holz errichteten Aussichtsturm. Der Pfad an der Außenseite des Turms hat nur eine Steigung von maximal sechs Prozent und erreicht auf einer Höhe von 42 Metern die oberste Ebene. Unterwegs finden sich Informationsangebote zu den Themen Wald und Forstwirtschaft. Ebenso bietet sich ein einmaliger Blick ins neugeschaffene Rot- und Rehwildgehege. Eine weitere neue Attraktion ist der Streichwald mit Zwergschafen, -ziegen und Hasen.
Bei strahlendem Sonnenschein konnten die Senioren aus Erbendorf, Waldeck, Schönreuth, Atzmannsberg, Kastl, Löschwitz und Kemnath den erlebnisreichen Ausflug in vollen Zügen genießen.













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