Kemnath
02.09.2019 - 17:11 Uhr

Konstante Händler- und Besucherzahlen

Der alljährliche Teilemarkt lockte zig Auto-Freunde nach Kemnath.

Gleichzeitig mit dem Oldtimertreffen des KEM-Verbandes lockte auch wieder der Teilemarkt nach Kemnath, der in Fachkreisen längst "Kultstatus" erreicht hat. Rund um die Mehrzweckhalle hatten zahlreiche Anbieter das Areal in einen gigantischen Flohmarkt für Auto- und Motorradzubehör auch im weitesten Sinne verwandelt.

"Auch in diesem Jahr waren es wieder rund 90 Händler, die meisten Privatanbieter", sagt Peter Opolka aus Floß, der den Markt zum mittlerweile 29. Mal organisiert hat. Die Zahl der Händler sowie die der Besucher ist in den vergangenen Jahren konstant geblieben.

Dabei hat es einmal ganz klein begonnen - damals noch ohne Zaun um das Gelände und ohne Eintritt. "Der Teilemarkt ist eigentlich entstanden, als ich selber restauriert habe. So einen Markt hat es damals in der Gegend einfach nicht gegeben", erinnert sich Opolka, der früher in Kemnath eine Videothek betrieben hat. Bei den Händlern kann Opolka heute feststellen, dass es etwa 80 Prozent "Stammkunden" gibt, die jedes Jahr dabei sind. Der Termin lasse sich ja leicht merken, das letzte August-Wochenende sei bei vielen schon fest im Kalender reserviert. "Und dann gibt es natürlich auch die Anbieter, die zu Hause einfach mal die Garage und den Keller aussortieren oder jene, die mit einer Restaurierung gerade fertig geworden sind", erläutert der Organisator. Und Teilemarkt und Oldtimer-Treffen, das sind zwei Veranstaltungen, die nach Aussage Opolkas in Kemnath einfach zusammengehören.

So war es dann auch tatsächlich: Unzählige Interessierte aus Nah und Fern durchwühlten Kisten mit vermeintlichem Alteisen oder Schrott und lächelten beseelt, wenn sie ein ganz bestimmtes Teil fanden - sei es eine Schraube, eine Düse, eine Feder oder gar ein altes Handbuch, das schon längst nicht mehr gedruckt wird. Im Angebot war so ziemlich alles, was mit alten Autos in Verbindung gebracht werden konnte - und sogar Zwei- und Vierräder hatte mancher Aussteller in Angebot. An diesem Tag ohne das nötige Ersatzteil nach Hause zu gehen, war fast unmöglich - und wenn doch, dann hatte man zumindest einen Tipp bekommen, wer weiterhelfen könnte. Feilschen gehörte übrigens zum Geschäft, mit viel Geschick konnte so das eine oder andere Schnäppchen gemacht werden. Das perfekte Wetter am Samstag lud natürlich zum intensiven Verweilen und Stöbern ein, so dass den ganzen Tag über reger Besuch bei den Händlern herrschte.

 
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