21.10.2020 - 14:00 Uhr
KemnathOberpfalz

Leistung und Masken stehen Aktiven der Kemnather Feuerwehr gut zu Gesicht

Bei der Leistungsprüfung „Die Gruppe im Hilfeleistungseinsatz“ stellten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Kemnath Wissen, Leistungsfähigkeit und Schnelligkeit unter Beweis. Insgesamt drei Gruppen legten die Prüfung ab.

In der dritten Gruppe legte Maschinist Markus Busch die Endstufe in gold-rot (Stufe 6) ab. Marcel Schraml als Melder erreichte Stufe fünf. Angriffstruppführer Michael Denz sowie Wassertruppführerin Alexandra Malik legten Stufe vier ab. Die Stufe drei erreichte Jana Kausler in der Funktion als Wassertruppfrau. Schlauchtruppmann Stefan Koller absolvierte Stufe zwei. Theresa Sticht als Gruppenführerin, Florian Popp-Einert als Schlauchtruppführer und Angriffstruppmann Nick Danowski fungierten als Ersatzteilnehmer.
von Michael DenzProfil

Bei der Leistungsprüfung "Die Gruppe im Hilfeleistungseinsatz" stellten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Kemnath Wissen, Leistungsfähigkeit und Schnelligkeit unter Beweis. Insgesamt drei Gruppen legten die Prüfung ab.

Für Einsätze im technischen Hilfsdienst gut gerüstet und ausgebildet sind die Floriansjünger der Kemnather Feuerwehr (wir berichteten). 22 Männer und Frauen waren zur Leistungsprüfung in drei Gruppen angetreten. Routiniertes und fehlerfreies Arbeiten attestierten Schiedsrichter um die Kreisbrandmeister Florian Braunreuther und Alois Schindler sowie Zeitnehmer Alfred Vogel auch der dritten Gruppe.

Die Funktionen der Teilnehmer innerhalb einer Gruppe wurden ausgelost. Bei den Truppaufgaben waren unter anderem Einsatzgrundsätze der Motorkettensäge und des Hebekissensystems gefragt. Bedingt durch die geltenden Schutzvorschriften entfielen jedoch die stabile Seitenlage sowie die Krankentrage. Um den Abstand einzuhalten entfielen zudem bei der Gruppenaufgabe das Aufsitzen in und das Absitzen aus dem Einsatzfahrzeug. "Die Gruppen stellten sich vor dem Einsatzfahrzeug auf, dafür gab es vorab 20 Sekunden an Zeit aufgerechnet", erörterte Braunreuther. Als Gruppenaufgabe war ein Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person, die von der Feuerwehr befreit werden musste, vorgegeben.

Zügig legte auch diese neunköpfige Gruppe die technischen und medizinischen Geräte am Ablageplatz bereit, baute die Verkehrsabsicherung und Einsatzstellenbeleuchtung auf, stellte den Brandschutz sicher und sicherte das Unfallfahrzeug. Nachdem die Person im Fahrzeug befreit war, endete die Zeitmessung.

Sehr gute Leistungen zeigten auch die anderen beiden Gruppen

Kemnath

"Mit der Leistungsprüfung besiegelte ihr nun eure hervorragende Arbeit, welche ihr das ganze Jahr über in der Feuerwehr leistet", lobte Schindler. Stolz, zufrieden und dankbar zeigte sich stellvertretender Kommandant Alfred Vogel, der allen Teilnehmern und Ausbildern für die Zeit und die Teilnahme an den Übungsterminen dankte sowie zur bestandenen Leistungsprüfung gratulierte.

Die Kennzeichnung der Funktionen innerhalb der Gruppe waren diesmal weder auf der Brust, noch am Arm oder Helm der Teilnehmern zu finden: Feuerwehrfrau Tina Wolf hatte die entsprechende farbliche Kennzeichnung der jeweiligen Trupps und funktionsbezogene Bedruckung auf Mund-Nase-Bedeckungen für die Teilnehmer abgebildet.

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