Das Programm war vielfältig und kam bei den Zuhörern sehr gut an. Zu hören waren nicht nur klassische Stücke, sondern auch Popsongs und Musicalmelodien. Bei ihren Vorspielen war zu erkennen, dass die jungen Musiker in diesem Schuljahr große Fortschritte gemacht haben. Auch die Anfänger, die erst ein Jahr Instrumentalunterricht haben, machten ihre Sache ausgezeichnet.
Valentin Peters spielte bei seinem ersten Vorspiel zusammen mit Alexandra Raß "Häschen in der Grube". Romina Heining wurde von ihr beim "Bauerntanz" begleitet. Auch Mia Johnson stand die Diplom-Klavierlehrerin bei den Stücken "Frühlingswalzer" und "Das Geburtstagsfest" helfend zur Seite.
Lehrerin Marianna Langner begleitete Nicolai Fenn auf der Gitarre, als er seine drei Vortragsstücke nicht nur spielte, sondern auch noch vorsang. Auch bei Tom Unglaub spielte sie mit, als er sein Lied instrumental und gesanglich zum Besten gab. Kaum zu glauben, dass er erst seit einem Jahr Unterricht hat. Gleichzeitig spielen und singen konnte auch Silvia Neukam. Theresa Neukamm sang bei ihrem "Präludium" mit.
Großen Wert legt Raß darauf, dass bei Konzerten die Eltern mit eingebunden werden. Wer von ihnen ein Instrument spielt, durfte bei diesem Sommerkonzert mitmachen. Stieg bei den Schwestern Marie und Laura Hecky bei "Hopp, hopp, hopp, Pferdchen lauf galopp", "Frühlingswalzer" und "Auf der Mauer" ihr Papa mitein. Julia Stauter begleitete ihre Mutter Daniela Stauter gekonnt auf dem Klavier, als diese "Plaisir d'amore" und die "Ungarische Rhapsodie" von Franz Liszt auf ihrer Querflöte vortrug. Bei drei Klavierstücken von Samuel Kreft zeigte auch seine Mutter ihr Können.
Michael Holzbeierlein demonstrierte, was er am Klavier und mit der Posaune gelernt hat. Viel Beifall erhielten ebenfalls die jungen Pianisten Lena Fischer, Anna Wöhrl, Hannah Vinzens, Mingoxin Zhang, Samuel Bayerl und Anna Hösl. Herausragende Leistungen waren zudem von Julia Carlova bei "Für Elise" von Ludwig van Beethoven und "Vivat Bacchus" von Wolfgang Amadeus Mozart zu hören. In Nichts stand ihr Hanna Raab beim ersten Satz von Beethovens bekannter "Mondscheinsonate" nach. Sie hat seit neun Jahren bei Raß Klavierunterricht. Bei seinem letzten Auftritt zeigte auch Johannes Wagner auf dem Klavier ("The Rose") und auf dem Keyboard ("Eine Reise ins Glück"), dass er sich in den neun Jahren bei ihr sehr viel musikalisches Können angeeignet hat. Schweren Herzens verabschiedete er sich von ihr.
Da Musizieren hungrig macht, spendierte die Raß ihren Schülern in der Pause Muffins spendierte. Der lange Schlussapplaus der Eltern zeigte, dass ihnen das Sommerfest der Musikschule Piano sehr gut gefallen hat.













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