"Die Missa brevis in F" (KV 192) von Wolfgang Amadeus Mozart bekamen die Gottesdienstbesucher in Pfarrmesse am Sonntag in der Stadtpfarrkirche zu hören. Josef Zaglmann hatte sie mit Sandra Weber (Sopran), Cordula Stiegler (Alt), Thomas Stiegler (Tenor) und Christian Kick (Bass) einstudiert. Die Orgel spielte Hubert Köhler.
Diese Messe hatte Mozart im Alter von 18 Jahren für eine Aufführung im Salzburger Dom komponiert. Dabei hatte er versucht, die althergebrachten polyphonen Techniken mit einer moderneren Tonsprache zu verbinden. Außerdem erklangen die Chorsätze "Herr, wir hören auf dein Wort", "Locus iste" von Anton Bruckner und "Ave verum" von Karl Jenkins. Nach dem Segen stimmten alle ein in das Lied "Lasst uns loben, freudig loben". Mit Beifall dankten die Besucher dem Vokalquartett für die feierliche Gestaltung dieses Gottesdienstes.
"Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft ist das wichtigste Gebot", betonte Stadtpfarrer Konrad Amschl. Hinzu komme:,,Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst." Kein anderes Gebot sei größer als diese beiden. Wer sich an diese Grundgesetze halte, der könne nicht falsch liegen, meinte der Seelsorger. In diesem harmonischen Dreieck gelinge "die Beziehung zwischen Gott, deinem Nächsten und - nicht zu vergessen - dir selbst". Werde einer dieser drei Fixpunkte schwach oder vernachlässigt, gerate das ganze Beziehungsdreieck durcheinander.













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