20.09.2021 - 15:16 Uhr
KemnathOberpfalz

Ratsinformationssystem für Kemnather Stadträte ersetzt Papier

Die Stadt Kemnath führt ein so genanntes Ratsinformationssystem (RIS) ein: Das hat der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung einhellig beschlossen.

Der Sitzungssaal im Kemnather Rathaus ist bereits auf dem neusten technischen Stand. Zeitgemäßer sollen nun auch Mitteilungen an die Stadträte erfolgen: Statt in Papierform werden sie künftig über das sogenannte Ratsinformationssystem unter anderem zu Sitzungen eingeladen.
von Holger Stiegler (STG)Profil

Die Stadt Kemnath führt ein sogenanntes Ratsinformationssystem (RIS) ein: Das hat der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung einhellig beschlossen.

Mittels des RIS werden die bisher in Papierform erfolgten Sitzungseinladungen, Anlagen, Sitzungsniederschriften und sonstiges Informationsmaterial künftig in einer Plattform digital hinterlegt. Bürgermeister Roman Schäffler informierte, dass die Einladungen zu den Gremiensitzungen und die Anlagen dazu erstmals im Oktober über das RIS erfolgen. Zur Oktobersitzung werden die Unterlagen und die Ladung parallel dazu auch in der bisher gewohnten Papierform versandt, damit eventuell auftretende Probleme nicht dazu führen, dass Ladungen nicht oder nur teilweise erfolgen. Ab November soll es dann ausschließlich in elektronischer Form erfolgen.

Schäffler betonte aber, dass es beispielsweise den Haushalt oder DIN-A3-Pläne auch weiterhin zusätzlich in gedruckter Form geben werde.

96 Freikarten fürs Bad

Laut Bürgermeister sind die Freikarten für das Naturerlebnisbad aus dem "Bürgerbudget" bei den Jugendlichen 82 Mal und bei Senioren 14 Mal ausgegeben worden. Die aktuellen Zahlen der Kemnather Kindertageseinrichtungen bezifferte der Rathauschef mit 221 Kindern: 122 im Kindergarten, 20 im Waldkindergarten, 43 in der Kinderkrippe und 36 im Hort. "Der Hort ist damit voll", betonte Schäffler.

Informationen gab er auch zum "Betreuten Wohnen" in der Straße "Hinter dem Kloster": Dieses sei von der Casa Doro GmbH übernommen worden und heiße mit neuem Namen "Haus am Schirnitzbach". Die Gesellschaft betreibe darüber hinaus noch ein zweites Haus in Gräfenberg. "Jetzt ist wichtig, dass es dort wieder anläuft", meinte Schäffler mit Blick auf Verwerfungen im Umfeld des früheren Betreibers. Froh zeigte er sich, dass nun auch wieder das Thema Tagespflege angeboten werde.

Beschlossen hat das Gremium, sich weiterhin an den Gesamtkosten für die Einrichtung einer Museumsfachstelle für die Museen im Landkreis zu beteiligen. Voraussetzung ist allerdings, dass die nicht vom Landkreis getragenen Kosten auf alle Museumsträger nach der Zahl der jeweils betreuten Museen aufgeteilt werden. Für die Jahre 2018 bis 2021 hatte die Stadt Kemnath insgesamt rund 9500 Euro bezahlt.

Museumsfachstelle vorstellen

Für die kommenden drei Jahre rechnet die Kommune nun mit einer jährlichen Kostenbeteiligung in Höhe von 4600 bis 4900 Euro. Heidrun Schelzke-Deubzer (Grüne) regte an, dass in einer der nächsten Sitzungen die Arbeit der Museumsfachstelle im Gremium einmal vorgestellt werden sollte. Bürgermeister Schäffler griff diesen Vorschlag auf und kündigte an, dies in die Wege zu leiten.

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