Die Realschule Kemnath hat am vergangenen Dienstag ihren neu gestalteten Außenbereich offiziell eröffnet, heißt es in einer Pressemitteilung. Der Campus biete nun einen modernen Lebens-, Lern- und Bewegungsraum. Die Fertigstellung wurde mit Vertretern aus Architektur, Landratsamt, Gartenbau, Haustechnik und Schulleitung gefeiert.
Mit Millionenaufwand sei weit mehr als ein klassischer Pausenhof entstanden. Neben einer großen Ballsportfläche, einer Slackline-Anlage, einem Parcours und Tischtennisplatten gebe es viele Rückzugs- und Erholungsräume: Hängematten, Liegewiesen, naturnahe Aufenthaltsbereiche, ein beleuchteter Gallery-Walk der Fachschaft Kunst sowie das begehbare und begrünte Dach.
Auch die Förderung des sozialen Miteinanders wurde bei der Planung groß geschrieben: Für das überdachte Schülercafé würden demnächst Bänke und Tische für 100 Personen montiert. Zwei grüne Klassenzimmer samt W-Lan-Anbindung böten Raum für Begegnung, Austausch und gemeinschaftliches Lernen. Im Schulgarten mit Hochbeeten und Obstbaumgarten könnten die Schülerinnen und Schüler wichtige Alltagskompetenzen und Nachhaltigkeit erleben. Realschuldirektor Holger König war die große Freude bei der Übergabe anzumerken: „Mit diesem zukunftsweisenden Außenbereich setzt unsere Schule ein eindrucksvolles Zeichen dafür, wie moderne Lernorte heute aussehen können: offen, gesundheitsförderlich, naturnah und voller Möglichkeiten“, wird er in der Pressemitteilung zitiert.
Das gesamte Gelände stehe nicht nur der Schule, sondern auch der Öffentlichkeit offen. Auf der gegenüberliegenden nördlichen Seite der Schule strebe die Stadt Kemnath die Fertigstellung des interkommunalen Sport- und Freizeitparks an, der der Realschule mit einem breiten Spektrum an Sportanlagen zur Verfügung steht: vom Rasen-Hauptspielfeld über Multifunktions- und Allwetterplätze, Rundlaufbahn, Weitsprung, Kugelstoßen, über Beachvolleyball- und Boulefelder bis hin zu Boulder-, Skater- und Pumptrackanlage biete das drei Hektar große Gelände ideale Bedingungen. Die Kommune habe dafür über neun Millionen Euro investiert, einen Teil davon gefördert.

















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