Vor zehn Jahren machte Stephanie Greger an der Kemnather Realschule den mittleren Bildungsabschluss. Jetzt kehrte sie als Buchautorin an ihre ehemalige Schule zurück. Für die fünf siebten Klassen las sie Ausschnitte aus ihrem Buch "Ratschkathl". Den Inhalt fanden die Siebtklässler der "Freilichtromanze aus der Oberpfalz" recht interessant. Organisiert hat die Autorenlesung Studienrätin Ines Schedl.
In dem Roman will Sissi die Welt erobern. Aber dazu muss sie erst einmal raus aus dem verschlafenen bayrischen Nest, in dem sie aufgewachsen ist. Den neuen Job bei einem Lifestyle-Magazin so gut wie in der Tasche, bietet ihr Regensburg die Chance, endlich mutig zu sein und ihre neugewonnene Freiheit zu genießen. Dass Träume allerdings auch platzen können, ist eines der Dinge, die Sissi schnell lernen muss.
"Ratschkathl" ist eine Mischung aus Liebesgeschichte, Komödienstadl und Heimatroman. Wir Bayern würden dieses Buch also vielleicht eher als Wolpertinger bezeichnen, als dass wir es in eine der doch begrenzten Schubladen der modernen Literatur stecken würden. "Für mich persönlich ist es ganz einfach all das, was mir nach fünf Jahren Autorin sein auf der Seele gelegen hat", bekannte Stephanie Greger. Obwohl sie in ihrem Beruf als Controllerin eher mit Zahlen und Statistiken zu tun hat, ist sie ihrer Liebe zum geschriebenen Wort treu geblieben.
Stephanie Greger wurde im Oktober 1988 in Kemnath geboren. Sie lebt bis heute in einem kleinen Ort an der fränkischen Grenze zur Oberpfalz, der schon oft Inspiration für die eine oder andere ihrer Geschichten war. Beim Schreibwettbewerb „Lit.Love“ belegte sie mit ihrer Kurzgeschichte „Samstag, der Vierzehnte“ den ersten Platz.













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