13.07.2021 - 11:25 Uhr
KemnathOberpfalz

Segen für 29 Kemnather Erstkommunionkinder

Am Samstagvormittag feierten die beiden Erstkommuniongruppen der Klasse 3a mit Stadtpfarrer Thomas Kraus (links) und Gemeindereferent Jochen Gößl ihre Erstkommunion.
von Josef ZaglmannProfil

Für 13 Jungen und 16 Mädchen war am Wochenende der ersehnte Tag gekommen. Mit Eltern, Verwandten und Paten feierten sie in der Kemnather Stadtpfarrkirche unter dem Motto „Jesus segnet uns“ ihre Erstkommunion. Wegen den Sicherheitsvorschriften in der Coronapandemie hatte Stadtpfarrer Thomas Kraus vier Kommuniongruppen an zwei Tagen gebildet.

Am Samstag bat er in zwei Gottesdiensten die Klasse 3a, am Sonntag jeweils die Klasse 3b und Klasse 3c der Grundschule Kemnath an den Tisch des Herrn. Im Religionsunterricht und in fünf Tischgruppen waren sie von Tischmüttern und -vätern darauf vorbereitet worden. Im Gesellenhaus begrüßte Stadtpfarrer Thomas Kraus die Kinder und ihre Eltern und sprach Segensgebete über die Kerzen und die Kreuze. Zu den Klängen der Blaskapelle zogen alle in die Stadtpfarrkirche ein.

Der größte Segen sei und bleibe die Nähe Jesu „in der heiligen Eucharistie, in seinem Leib und seinem Blut in den Gestalten von Brot und Wein“, sagte Kraus. „Herr Jesus Christus, du segnest uns als Erstkommunionkinder heute ganz persönlich, wenn wir dich im Brot des Lebens empfangen dürfen“, lautete ein Kyrieruf.

Zu Beginn seiner Predigt zitierte Stadtpfarrer einen wichtigen Satz aus dem Tagesevangelium: „Jesus nahm die Kinder in seine Arme, legte ihnen die Hände auf und segnete sie.“

„Jeder Mensch ist einzigartig, ein geliebtes Kind Gottes“, betonte er. Jesus möchte für alle da sein. Jeder einzelne sei ihm wichtig. Er sei auf die Menschen zugegangen und habe ihnen von Gott erzählt.

„Er ist uns nicht irgendwie fern. Wir dürfen ihn in dieser kleinen Oblate - im Brot des Lebens – in uns aufnehmen“, erklärte der Geistliche, „du darfst ihn berühren und ihn empfangen.“

Jesus will auf diese wunderbare Weise mit uns in Kontakt treten und uns begleiten. Und wir werden dann echte Christen, nämlich Christusträger. In seiner Kraft wird jeder von uns ein Segen für die Welt. „Wie kann das im täglichen Leben geschehen?“ fragte Kraus. „Du kannst und du sollst wie Jesus segnen, wenn du Gutes zu anderen sagst, ihnen hilfst, mit ihnen teilst und dich immer wieder mit ihnen versöhnst“ lautete die Antwort. Dann segnest du die Menschen. Und du wirst merken: das ist schön, das tut gut, das macht Freude und kostet nicht einmal Geld.

Nach der Erneuerung des Taufversprechens und dem gemeinsam gebeteten Glaubensbekenntnis trugen einige Erstkommunionkinder die Fürbitten vor. Bei der Gabenprozession brachten sie Brot und Wein zum Altar. Beim Vater-unser-Gebet und zum Friedensgruß bildeten die Erstkommunikanten um den Altar einen Kreis, ehe Kraus die geweihte Hostie an die Erstkommunionkinder austeilte.

Musikalisch gestalteten am Samstag das Ensemble Pöllath und am Sonntag die Kolpingband Brückenbauer die Erstkommunionfeiern. Bei der Dankandacht gaben die Kommunionkinder ihr Diasporaopfer ab. In den nächsten Wochen sollen sie die Vorabendmesse am Samstag oder einen der beiden Sonntagsgottesdienste in Kommunionkleidung und mit Kommunionkerze mitfeiern.

Für die dritte und vierte Erstkommuniongruppe (Klassen 3b und 3c) war am Sonntagvormittag die feierliche Erstkommunionfeier.
Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.