Kemnath
17.11.2020 - 13:52 Uhr

Siemensverein spendet 1000 Euro an Lebenshilfe

Geschäftsführer Berthold Kellner, Alexandra Haberkorn, Elisabeth Haberberger, Hans Walter und Günter Götz vom Siemensverein sowie stellvertretender Lebenshilfevorsitzender Franz Malzer (von links) bei der Spendenübergabe. Bild: stg
Geschäftsführer Berthold Kellner, Alexandra Haberkorn, Elisabeth Haberberger, Hans Walter und Günter Götz vom Siemensverein sowie stellvertretender Lebenshilfevorsitzender Franz Malzer (von links) bei der Spendenübergabe.

Mit 1000 Euro unterstützt der Mitarbeiter- und Pensionärsverein Siemens Kemnath die Lebenshilfe im Landkreis Tirschenreuth. Diese plant für Mitterteich einen Kindergarten, in dem behinderte und nicht behinderte Kinder gemeinsam betreut werden. Der Neubau wird auch durch die Aktion Sternstunden des Bayerischen Rundfunk unterstützt. Dennoch muss die Einrichtung selbst eine nicht unerhebliche Summe an Eigenmitteln aufbringen.

Mit Stellvertretender Vorsitzender Elisabeth Haberberger und weiteren Mitgliedern übergab Vorsitzender Hans Walter den Spendenscheck in Mitterteich an Geschäftsführer Berthold Kellner und dessen Stellvertreter Franz Malzer. Diese informierten über die Lebenshilfe im Landkreis Tirschenreuth und das Großprojekt, in dem weit über 50 Kinder in mehreren Gruppen untergebracht werden. Erfreulich sei, dass die Aktion Sternstunden den Neubau mit einer Summe von 500 000 Euro unterstützt. Dennoch sei der Neubau ein finanzieller Kraftakt, betonte Kellner.

Hans Walter dankte Kellner und Malzer für ihr Engagement und das Angebot der Lebenshilfe. Dieses sei wichtig für behinderte Mitmenschen vor Ort. Auch würdigte er die besonderen Leistungen und Anstrengungen während der Pandemie im Frühjahr. Alle waren sich einig, dass jeder Mensch ein Recht auf ein würdevolles Leben habe und auch in diesen schwierigen Zeiten mit vielen Herausforderungen nicht vernachlässigt werden dürfe. "Es gibt keine Menschen zweiter Klasse", so Hans Walter.Er verurteilte die Denkweise vieler "Corona-Leugner", dass eh nur die sterben würden, die schon zahlreiche andere Vorerkrankungen hätten. "Dem müssen wir mit aller Kraft entgegentreten und wir müssen uns um die kümmern, die uns besonders brauchen."

 
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