26.03.2019 - 16:40 Uhr
KemnathOberpfalz

Stau am Schalter vermeiden

Kfz-Zulassungsstelle zieht mit Stadt- und VG-Verwaltung zurück ins neu sanierte Rathaus.

Bürgermeister Werner Nickl und Roland Sächerl vom Bauamt (von links) schauen nach dem Stand der Arbeiten in der künftigen Kfz-Zulassungsstelle. Ab Donnerstagnachmittag werden die Mitarbeiter des Landratsamtes das neue Büro im sanierten Rathaus beziehen.
von Hubert Lukas Kontakt Profil

Mit den Mitarbeitern der Verwaltung der Stadt und der Verwaltungsgemeinschaft Kemnath zieht auch das Außenbüro der Kfz-Zulassungsstelle des Landratsamtes Tirschenreuth wieder zurück ins sanierte Rathaus am Stadtplatz. Wer dort schon mal ein Fahrzeug angemeldet hat, findet sich gleich zurecht: Denn die vier Mitarbeiterinnen kehren an den alten Platz im Erdgeschoss - jedoch in neuer Umgebung - zurück.

Wie Walter Brucker mitteilt, ist geplant, am Donnerstag und Freitag, 28. und 29. März, aus der Wunsiedler Straße auszuziehen. Allerdings ist der Pressesprecher des Landratsamtes mit dem Termin nicht ganz glücklich, sei doch der Parteiverkehr zum Monatswechsel und Quartalsende hin sowie wegen der Saison-Kennzeichen in der Regel größer als sonst. Doch dem soll Rechnung getragen werden. Da sich die Zulassungsstelle am Donnerstag noch im ehemaligen "Ganssmüller-Gebäude" befindet, soll dort am Vormittag für Bürger geöffnet sein. Erst am Nachmittag und am Freitag sollen unter anderem die Akten, EDV, Panzerschrank und Kassenautomat zusammengepackt, abgebaut, zum neuen Domizil transportiert und dort wieder aufgebaut werden. Zudem wird eine der vier Mitarbeiterinnen ihre Kollegen in Tirschenreuth am Freitag an einem der vier Schalter unterstützen.

Bis Montag, 1. April, soll der Schalterbetrieb ganz normal laufen. Das sei der Plan, sofern bis dahin alles fertig sei, meint Brucker. Wenn nicht, werde an diesem Tag der Dienstbetrieb eventuell noch eingeschränkt sein. Der Umzug soll zumindest größtenteils mit Landkreismitarbeitern bewältigt werden. So werden die Beschäftigten des Kreisbauhofes - wie schon beim Auszug aus dem Rathaus vor gut zweieinhalb Jahren - den Abbau und den Transport übernehmen. Um die EDV-Anschlüsse kümmert sich die IT-Abteilung der Behörde. An den beiden Tagen "müssen wir schauen, dass alle zusammenarbeiten", gibt Brucker als Devise aus. Extern vergeben wird die De- und Neuinstallation des Kassenautomats: "Da ist so viel Technik und Elektronik drin, das muss eine Firma machen."

Die Beschäftigten der Zulassungsstelle werden ebenfalls weiter mit den bisherigen Geräten und PCs arbeiten. Allerdings wird die Hardware auf neuen Möbeln stehen. Die VG Kemnath habe für die gesamte Verwaltung ein Einrichtungskonzept erstellt, "da wollten wir nicht ausscheren", erklärt Brucker. Nicht mit umziehen und ersetzt wird auch die alte Aufrufanlage.

Das künftige Büro, das eine Glasfront vom Eingangsbereich und Foyer trennt, gliedere sich in einen größeren Raum mit Publikumsverkehr und ein "zurückgezogenes Zimmer", unter anderem für die Einzelberatung, auf. Es gebe drei "direkt bedienbare Schalter" und einen tiefer gelegten "Notschalter". Dieser sei für Rollstuhlfahrer geeignet und trage damit zur Barrierefreiheit bei. Aber nicht nur die Zulassungsstelle kehrt an den Stadtplatz zurück. Eben einer Außenstelle des Sozialamtes (Grundsicherung) mit einer Mitarbeiterin finden sich dort dann zwei Beratungszimmer für Sprechtage des Landratsamtes, die unter anderem Sozialdienst, Jugendamt, Koki sowie Kreisfachberater für Gartenbau und Landespflege nutzen werden.

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