(jzk) Eine wichtige Frage im Schuljahresabschlussgottesdienst der Realschule in der Stadtpfarrkirche lautete: "Was sagen mir meine Träume?". "Wer keinen Mut zum Träumen oder für Visionen hat, hat auch keinen Mut, etwas zu wagen", hieß es in dem ökumenischen Gottesdienst bei der Hinführung zum Thema "Mehr als ein Traum".
Natürlich gehen nicht alle Träume in Erfüllung. "Aber manche Träume sind es wert, gelebt zu werden, auch wenn man dafür kämpfen muss und sie zunächst unerreichbar erscheinen", betonte eine Schülerin. Nur wer noch Träume und Ziele habe, habe noch nicht aufgegeben. "Lieber Gott, gib der Welt Träume, die uns die Augen öffnen und uns wachrütteln", betete Pfarrer Dirk Grafe vor dem Matthäus-Evangelium. Das handelte vom Wunder der "Speisung der Fünftausend". Grafe empfahl, bei Problemen erst genau hinzuschauen, Hemmschwellen zu überwinden und nicht zu resignieren. "Wer seine Träume lebt, der kann Wunder erleben." Als aktuelles Beispiel führte er die dramatische Rettung der Fußballspieler und ihres Trainers aus der überfluteten Höhle in Thailand an. Die eingeschlossenen Kinder hätten davon geträumt, wieder heim zu kommen, die Eltern davon, ihre Kinder wieder in die Arme zu schließen. "Da haben wir erlebt, wozu Menschen fähig sind, wenn sie an das scheinbar Unmögliche glauben", meinte der Seelsorger. Dazu passte das Lied des Schulchores "Leave a light on". "Hilf uns, die Träume in unserem Leben nicht zu verlieren, denn ohne Träume gibt es keine Hoffnung, kein Leben", lautete eine Fürbitte. Beim Friedensgruß beteten alle: "Schenk uns unseren größten Traum, an dem wir alle arbeiten wollen: den Frieden." Die Volksgesänge begleitete Walter Thurn auf der Kirchenorgel. Beim Sanctus-Lied der Lehrerinnen Anna-Maria Beck, Elisabeth Vogel und Katrin Bayerl-Heß spielte er auf dem E-Piano.
Kemnath
29.07.2018 - 11:46 Uhr
Träume sind keine Schäume
von Josef Zaglmann
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