Kemnath
26.03.2019 - 11:56 Uhr

Über Liebe lernen

Mit Fragen zu den Themen "Liebe", "Freundschaft" und "Partnerschaft" beschäftigen sich die Schüler in den achten Klassen der Realschule Kemnath im Religionsunterricht. "Sexualität als Sprache der Liebe", lautet das entsprechende Lernziel.

Konrektorin Sandra Hering (rechts) und Religionslehrerin Anja Scheidler (Dritte von links) danken Ramona Aufschläger und Susanne Schuster (von links) für den Workshop in den achten Klassen der Realschule. Bild: jzk
Konrektorin Sandra Hering (rechts) und Religionslehrerin Anja Scheidler (Dritte von links) danken Ramona Aufschläger und Susanne Schuster (von links) für den Workshop in den achten Klassen der Realschule.

Zur Vertiefung hatte Lehrerin Anja Scheidler von der Fachschaft Religion die Sozialpädagogin Susanne Schuster und die Honorarkraft Ramona Aufschläger von der Katholischen Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen in Weiden (Caritas) eingeladen. In einem dreistündigen Workshop beantworteten und diskutierten sie in jeder Klasse fachliche und persönliche Fragen.

Bei der Plakataktion "Dem Leben auf der Spur" stellten die Jugendlichen der Realschule den Zyklus des Lebens von der Geburt bis zur Geschlechtsfähigkeit, zur Beziehungsphase, Zeugung, Befruchtung, Schwangerschaft und Geburt bis zur Entwicklung zur Frau oder zum Mann dar. Wissen und Sprachkompetenz sollte ihnen vermittelt werden, damit sie über diese Themen offen sprechen können. Ein weiteres Ziel war die Wertevermittlung. "Die ist in der heutigen Zeit des zunehmenden Werteverfalls dringend notwendig", meinte Schuster. In Kleingruppen gingen die Expertinnen gezielt auf Fragen ein, die den Achtklässlern auf den Nägeln brannten. Beim "Quiz für Sexperten" konnten diese ihr Wissen testen.

Für interessierte Schüler bieten sie nach den Osterferien auf freiwilliger Basis ein Eltern-Praktikum an. Mit Babysimulatoren sollen sie den Umgang mit einem eigenen "Kind" lernen. "Der Babysimulator zeigt euch sehr realistisch die Bedürfnisse eines echten Säuglings", erklärte Schuster den Jugendlichen. Wenn er schreie, könne es nur von der "Mutter" versorgt werden, die für ihn verantwortlich ist.

 
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