Über sie durften sich Vereine und Organisationen mit großem gesellschaftlichem oder kulturellem Einsatz erfreuen. Insbesondere auf der Jugendarbeit lag bei der Auswahl das Augenmerk.
Der Vorstandssprecher der Raiffeisenbank Oberpfalz NordWest, Joachim Geyer, erklärte, dass jährlich aus dem Gewinnspartopf 53 000 Euro an Gewinnsparer des Geschäftsbereichs zurückfließen würden. Vergangene Woche habe eine davon eine Reise auf der Route 66 in Amerika gewonnen. "Nach der Gewinnchancenkomponente der Sparer kommt das Ehrenamt ins Spiel", erklärte Geyer. Ehrenamt sei keine Selbstverständlichkeit. Es halte kulturelles Leben aufrecht und übernehme soziale Arbeit. Um ehrenamtliche Kräfte zu fördern, seien Vereine mit besonderem Engagement ausgewählt worden.
Damit gab er das Stichwort für den Nikolaus (Geschäftsstellenleiter Günther Bäte). Die ihm beschenkten Vereine stellten kurz den Verwendungszweck der unerwarteten Geschenke vor. Jürgen Schönfelder möchte für die Stadtkapelle Kemnath Notenmaterial beschaffen und die Anlage verbessern. In den Neubau ihres Feuerwehrhauses mit Dorfgemeinschaftshaus soll das Geld für die Feuerwehr Schönreuth/Neusteinreuth fließen, erklärte zweiter Vorsitzender Josef Maurer. Die Leiterin der Stadtbücherei Kemnath, Christine Schubert, beabsichtigt, den Buchbestand zu aktualisieren, vor allem im Kinder- und Jugendbereich. Ausschließlich für die Jugend wird der Förderverein Waldeck 1957 das Geld verwenden, versicherte Vorsitzender Stefan Kuchenreuther. Roland Kreuzer von der BRK Kemnath sah hier ebenfalls einen Schwerpunkt. Daneben soll die Ausrüstung für die Sanitätsabsicherung verbessert werden.
Einen Blick auf das Weltpfadfindertreffen in den USA 2019 warf Vorsitzender der Kulmainer Pfadfinder Felix Linkel. Den dorthin reisenden fünf Mitgliedern wolle man etwas unter die Arme greifen. 40 Jahre alt wird der Heimatkundliche Arbeits- und Förderkreis Kemnath. Laut Museumsleiter Anton Heindl erscheint dazu ein Sonderausgabe des Kemnather Heimatboten für bislang unveröffentlichte Beiträge. In den Wiederaufbau des Batterieturms Ost der Burg Waldeck steckt der Heimat- und Kulturverein Waldeck die Spende, berichtete Vorsitzender Georg Wagner. Bereits ausgegeben hat das Geld das Familienzentrum Mittendrin. Wie Leiterin Jessika Wöhrl-Neuber erläuterte, wird es für das Inklusionspicknick der Kinder mit und ohne Behinderung im Juli verbucht.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.