"Alkohol - Mir geht es gut" hieß das Theaterstück, das die sechs siebten Klassen der Kemnather Realschule am Tor zur Oberpfalz im Rahmen der Suchtprävention anschauen durften. Der Weimarer Kultur-Express führte es vor. In der Turnhalle hatten zwei Schauspielerinnen eine Bühne aufgebaut.
Es war ein Stück über Selbstzweifel, Zukunftsängste und das Problem der Verharmlosung von Alkohol. Mit Spaß, einzigartigen und alltäglichen Situationen geht es um die Geschichte der beiden Mädchen Sara und Ebru. Dabei zeigen sie die Probleme auf, die Jugendliche vor und nach dem ersten Konsum von Alkohol haben. Die unterschätzte Droge Alkohol begegnet Jugendlichen heutzutage überall. Manchmal ist es ein schnelles Vergnügen, um Ängste, fehlendes Selbstvertrauen oder schlechte Laune überspielen zu können. Bei einem Verkehrsunfall wird ein Mädchen so schwer verletzt, dass es ins Koma fällt. Hier endet die Geschichte: Es gibt kein Happy-End. "Hilft es weiter, sich mit dieser Alltagsdroge Alkohol zu betäuben" und "Wie wird aus anfänglichem Spaß am Wochenende ein übermäßiger Alkoholkonsum?" waren Kernfragen des Stücks.
"Auch wenn Jugendliche laut einer aktuellen Studie der Bundesregierung zum Alkoholkonsum junger Menschen seltener zur Flasche greifen, ist es doch sehr wichtig, aufzuklären", betonten die Schauspielerinnen. Nicht durch Belehrungen, sondern durch gezielte Dialoge wollten sie deutlich machen, welche Gefahren der Alkoholkonsum in sich birgt und in welche Sackgassen die Flucht in den Rausch führen kann.
Nach der Vorstellung hatten die Schüler die Möglichkeit, bei einer Diskussion mit den Darstellern das Stück und seine Inhalte zu besprechen. Sie wollten von den Siebtklässlern wissen: "Hilft es weiter, sich mit dieser Alltagsdroge zu betäuben?" Das Theater hatte Realschullehrer Alexander Licha organisiert.














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