31.07.2020 - 11:24 Uhr
KemnathOberpfalz

Wanderverein Kemnath legt geordnete Finanzen vor

von Josef ZaglmannProfil

Die Jahreshauptversammlung des Wandervereins Kemnath sollte eigentlich im April über die Bühne gehen. Corona-bedingt musste dieser Termin jedoch abgesagt werden. Der neue Termin im Juli war einer der ersten Termine für Versammlungen nach der akuten Corona-Pandemie im Kemnather Land.

Fast ein Viertel der Mitglieder folgte der Einladung in das Gasthaus „Zur Fantasie“. Für den erkrankten Vorsitzenden Karlheinz Lehner eröffnete Zweiter Vorsitzender Christof Pürner die Versammlung. Im weiteren Verlauf führte Schriftführer und Kassier Anton Heindl durch die Tagesordnungspunkte der Versammlung. „Es war ein ruhiges Jahr“, berichtete er. Die beiden angebotenen permanenten Wanderwege seien gut frequentiert gewesen. "Sie waren ja beim Wanderpublikum von den großen Wandertagen her in guter Erinnerung geblieben."

Wanderwart Christof Pürner führte aus, dass die fünf Kilometer lange Strecke wegen Bauarbeiten bis in den Herbst gesperrt ist. Diese Meldung erfolgte auch an den Volkssportverband. So sollten Reklamationen von Wanderern vermieden werden. „Die Markierungstafeln wurden teilweise bei Stürmen von herabstürzenden Bäumen beschädigt“, berichtete Pürner weiter. Die Halterungen werden jetzt durch verstärkte Stahlrohre ersetzt.

Schriftführer Heindl teilte mit, dass in der Haupt-Coronazeit der Startkartenverkauf für die permanenten Wanderwege online über die Geschäftsstelle des Deutschen Volkssportverbands in Altötting erfolgte. Davon bekommt der Verein auch einen Obolus. Eine Endabrechnung kann hierzu erst zum Jahresende vorgenommen werden. Als Kassier berichtete Heindl, dass die Aktiva im Jahre 2019 mit einem geringen Überschuss abschlossen. „Die Finanzen sind geordnet“, teilte er der Versammlung mit. Umstellungen auf preisgünstigere Versicherungen wurden soweit wie möglich vorgenommen, um kostenmäßig einen Fortbestand des Kemnather Wandervereins zu ermöglichen.

Kassenprüfer Klaus Scherer bestätigte auch im Namen seines Kollegen Karl Lehner eine einwandfreie übersichtliche Kassenführung. Er beantragte die Entlastung des Vorstands, die bei einer Enthaltung erfolgte.

Dann informierte Kassier Heindl über die vom Finanzamt Weiden geforderte Änderung der Punkte 1 und 16 der Satzung in Bezug auf unmittelbare gemeinnützige Mittelverwendung bei Auflösung des Vereins. In der bisherigen Satzung war enthalten, dass im Bedarfsfall eine Mittelverwendung nach Abstimmung mit dem Finanzamt erfolgen solle, ein Empfänger war noch nicht festgelegt. Nach Ansicht des Finanzamtes ist in der Satzung jedoch ein solcher gleich festzulegen. Mit der Stadt Kemnath als Empfänger wurde dieser Forderung Rechnung getragen. Die Satzungsänderung wurde einstimmig angenommen. Mit einem gemütlichen Zusammensein mit Erinnerungen an vergangene Wandertage und Anekdoten klang die Versammlung aus.

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