29 Kinder, 4 weniger als im Vorjahr, wurden 2019 in der Pfarrgemeinde Kemnath getauft. Die Zahl der Verstorbenen sank von 40 auf 39. 23 Buben und Mädchen (2018: 24) feierten am Weißen Sonntag ihre Erstkommunion. Vier Brautpaare (2018: 10) schlossen den Bund fürs Leben. 85 Kinder und Jugendliche wurden im Juli von Weihbischof Reinhard Pappenberger gefirmt. 24 Pfarrangehörige traten aus der Kirche aus.
Nach dem Evangelium lasen Gemeindereferent Jochen Gößl und Kirchenpfleger Reinhard Herr abwechselnd den Jahresrückblick auf wichtige Ereignisse 2019 vor. Verfasst hat den Rückblick Stadtpfarrer Thomas Kraus.
Mit einem Gottesdienst und einer Ausstellung über das Leben und Wirken der Frauenbundgründerin Ellen Amman im Pfarrheim hat der Katholische Frauenbund am 17. Januar das Festjahr zum 100. Jubiläum eröffnet. Am Kirchweihwochenende feierte der Frauenbund den Höhepunkt seines Festjahres mit Monsignore Thomas Pinzer und Landtagspräsidentin a. D. Barbara Stamm.
In einer konstituierenden Sitzung hat sich die neue Kirchenverwaltung der Pfarrei getroffen und ihre Arbeit für die nächsten sechs Jahre aufgenommen.
Jugendliche aus der Pfarrgemeinde Kemnath beteiligten sich an der 72-Stunden-Aktion des BDKJ und bauten einen Barfußweg für das Seniorenzentrum Haus Falkenstein.
Am 14. Juli wurde Stadtpfarrer Konrad Amschl offiziell verabschiedet, ehe er Ende August die Pfarrgemeinde Kemnath verließ.
Die 183. Pfarrwallfahrt nach Marienweiher wurde für die Teilnehmer wieder eine tiefes Erlebnis und einer Stärkung im Glauben.
20 Paare feierten ihr Ehejubiläum mit einem gemeinsamen Dankgottesdienst und einem gemütlichen Beisammensein im Pfarrheim.
Am Christkönigstag konnten zwölf neue Ministranten begrüßt werden.
Mit den Worten "Es geht nicht nur um Schlagzeilen, Daten oder Zahlen, sondern auch um uns selbst" endete der Jahresrückblick. Jeder müsse sich fragen: "Was war für mich am wichtigsten?"
Überregionale Kirchenereignisse
Den 34. Weltjugendtag feierten über 150 000 Jugendliche aus der ganzen Welt mit Papst Franziskus in Panama. Als erster Papst betrat er die arabische Halbinsel, feierte in Abu Dhabi eine Heilige Messe und forderte die Einhaltung der Menschenrechte ein. Im Anti-Missbrauchs-Gipfel rang er mit Bischöfen, Experten und Opfern um eine ehrliche Aufarbeitung und wirksame Prävention gegen dieses Übel, mit dem die Kirche viel Vertrauen verspielte. Bei einem Bußgottesdienst in Marokko warb der Papst für Brüderlichkeit zwischen Christen und Muslimen. Am 15. April stand in Paris die Kathedrale Notre-Dame in Flammen. Vom 5. bis 7. Mai besuchte Papst Franziskus Bulgarien und Rumänien.
Die Initiative Maria 2.0 demonstrierte mit Schweigemärschen und Streiks für ein neues Frauenbild in der Kirche.
Von 23. bis 26. Mai wurde das 9. Europäische Parlament gewählt. In seinem Schreiben „An das pilgernde Volk Gottes in Deutschland“ vom 29. Juni stellte der Papst die Evangelisierung in den Mittelpunkt seiner pastoralen Überlegungen. Ende Juni feierte das Bistum Regensburg 150 Jahre Bauvollendung der Domtürme.
Auf seiner Pastoralreise nach Mosambik, Madagaskar und Mauritius im September warb der Papst für soziale Gerechtigkeit als Voraussetzung für Frieden und nachhaltige Entwicklung. Beim UN-Klimagipfel in New York trug die 16-jährige Umweltaktivistin Greta Thunberg den Protest der jungen Generation vor. Schwerpunkt der Beratungen in der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Fulda war der sogenannte synodale Weg. Am 3. Oktober ernannte Papst Franziskus 13 neue Kardinäle. Bischof Dr. Rudolf Voderholzer feierte seinen 60. Geburtstag.
Seine siebte Auslandsreise in diesem Jahr führte den Papst im November nach Thailand und Japan.













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