"Vor einer Woche haben wir Ostern gefeiert, die Auferstehung Jesu", sagte Gemeindereferent Jochen Gößl im Krabbelgottesdienst in der Stadtpfarrkirche. "Heute feiern wir, dass wir alle getauft sind und Gott mit uns geht", fuhr er fort. Besonders begrüßte Gößl die Familien, die in den vergangenen zwei Jahren eine Taufe gefeiert haben. "Euch haben wir extra zum heutigen Gottesdienst eingeladen." Als Erinnerung an die Taufe ihres Kindes durften die Familien die Taufkerze vorne abstellen und entzünden. Dann kamen alle, Klein wie Groß, nach vorne und stellten sich im Altarraum auf.
Ein gelbes Tuch in der Mitte sollte eine Wüste darstellen. Die Kinder durften Steine, Dornen und Gestrüpp darauf ablegen. "Auch in unserem Leben ist es manchmal wüst und leer", lautete ein Impuls. Es gebe traurige Augenblicke, in denen wir uns schlecht und elend fühlen wie eine verdorrte Blume in der Wüste. "Aber wir wissen, Gott lässt uns nicht allein", war die tröstliche Antwort.
In einer Geschichte über die Wüste wurde den Kindern klar, wie wichtig Wasser für das Leben ist. "Als ihr getauft wurdet, hat euch der Pfarrer mit Wasser übergossen, nicht damit ihr wachst, sondern als Zeichen, dass ihr ein Kind Gottes seid und euch Gott besonders lieb hat", erklärte eine Mutter. Zur Erinnerung an ihre Taufe durften die Kinder einen Finger in den Taufstein tauchen und sich mit Wasser ein Kreuz auf die Stirn zeichnen. Vor dem Segen lud Stadtpfarrer Amschl alle zum Ostereiersuchen in den Pfarrgarten ein.
Mit dem Lied "Gottes Liebe ist so wunderbar" endete der Kleinkindergottesdienst vor dem Erstkommunionsonntag. Fünf Mal im Jahr wird in der Kemnather Stadtpfarrkirche ein Krabbelgottesdienst gefeiert. Der nächste ist im Herbst zum Erntedank.














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