(jzk) Ein Frühstücksei mit einem Hammer zubereiten? Speck über dem Bunsenbrenner braten? Würstchen mit einem Beil schneiden? Eine Rakete bauen, die mit einer Luftpumpe angetrieben wird? „Alles kein Problem, wenn wir eine crazy machine haben“ betonte er, bevor es ans Bauen ging. Gemeinsam bastelten und tüftelten sie, um so eine „verrückte Maschine“ zu entwerfen. Dabei mussten sie grundlegende physikalische und technische Zusammenhänge berücksichtigen.
Zuvor erstellte der Betreuer mit den Kids eine Liste von Werkzeugen und Materialien, die sie dazu benötigen. Handsäge, Bohrmaschine, Zangen, Stichsäge, Hammer und einen Akkubohrer kauften sie in einem Baumarkt ein. Jetzt konnten sie nach Herzenslust hämmern, schrauben, bohren und sägen. Genau achtete er darauf, dass sich niemand verletzte. Nicht nur die Buben, sondern auch die Mädchen stellten sich dabei sehr geschickt an. Deshalb konnte der Betreuer allen einen Werkzeugführerschein ausstellen. Als sie alle benötigten Materialien bereitgestellt hatten, machten sie sich mit Feuereifer an die Arbeit. „Wir wollen sehr vieles selber machen“ gaben sie ihrem Betreuer zu verstehen. Als die Zaubermaschine fertig war, wollten sie diese natürlich gleich ausprobieren.
Simon spannte den hölzernen Hebel. Als er mit einem Tennisball die Zielscheibe traf, wurden zur Belohnung Gummibärchen in seine Richtung geschleudert. Alle waren glücklich, dass sie ihr selbst gebautes Katapult so reibungslos funktionierte.
Im Laufe dieser Woche übten sich die jungen Techniker auch im Bogenschießen und probierten selbst gebastelte Flöße auf dem Kemnather Stadtweiher aus. Ein besonderes Erlebnis war die Erkundung des Labyrinths in den Kemnather Felsenkellern.
„In den nächsten Sommerferien sehen wir uns wieder“ versprachen sie ihrem Betreuer beim Abschied. Der wird jetzt eine Ausbildung zum Erzieher beginnen. Die Tätigkeit bei Learning Campus wird ihm als Praktikum angerechnet.













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