23.11.2020 - 17:38 Uhr
KemnathOberpfalz

Zehn neue "Minis" am Altar der Kemnather Stadtpfarrkirche

„Nicht nur Jesus brauchte vor 2 000 Jahren Mitarbeiter, auch wir brauchen heute Mitarbeiter, die sich in der Kirche engagieren“, betonte Stadtpfarrer Thomas Kraus bei der Ministrantenaufnahme.
von Josef ZaglmannProfil

"Seid ihr bereit, mit Freude euren Ministrantendienst zu erfüllen und durch euren Dienst zu helfen, die Frohe Botschaft zu verkünden?", fragte Stadtpfarrer Thomas Kraus drei Jungen und sieben Mädchen am Christkönigssonntag bei der Ministrantenaufnahme in der Stadtpfarrkirche. "Wir sind bereit", antworteten Moritz Unglaub, Lukas Rüger, Paul Deinlein, Eva Wolfram, Lara König, Madleine Schraml, Emilia Müller, Sophia Sporrer, Anja Busch und Felicia Bauer.

Der Geistliche, der sie in die Schar der Ministranten der Pfarrei Mariä Himmelfahrt aufnahm, war dankbar, dass sich trotz vieler Einschränkungen durch die Corona-Pandemie so viele Erstkommunionkinder bereit erklärt haben, den Ministrantendienst zu übernehmen.

Unter dem Motto "Jesus unsere Mitte" haben die Buben und Mädchen vor sechs Wochen ihre Erstkommunion gefeiert. In ihrem Auftreten sollten sie Vorbild sein, mahnte der Pfarrer. Der Ministrantendienst sei nicht nur eine praktische Hilfe, sondern solle Ausdruck der Freude und des Glaubens an Jesus Christus sein.

In den vergangenen drei Wochen hatten sie die zehn Kinder mit den Geräten, Gegenständen, heiligen Zeichen und Symbolen der Ministranten vertraut gemacht. Das Lukas-Evangelium, das der Stadtpfarrer vorlas, handelte von den hohen Anforderungen, die Jesus an seine Jünger stellte.

Dann brachten die neuen "Minis" Vortragekreuz, Glocken, Messbuch, Kerzen, Kollektenkörbchen, Rauchfass, Schiffchen, Kelch mit Wein, Hostienschale, Kännchen mit Waser, Weihwasserkessel und Aspergill (liturgisches Gerät, das zum Besprengen mit Weihwasser benutzt wird) zum Volksaltar.

"Schenke allen, die deine Botschaft in den Gemeinden verkünden Mut und Ausdauer in dieser schwierigen Zeit", lautete eine der Fürbitten, die vier neue Ministranten vortrugen. Auch an die ehemaligen Ministranten dachten sie: "Lass sie die Zeit in unserer Gemeinde nie vergessen." Mit dem Papstlied ("Wer glaubt, ist nie allein") endete die feierliche Ministrantenaufnahme. Nach dem Segen erhielt jeder neue Altardiener ein Taschenbuch für Ministranten und junge Christen sowie eine Ministrantentasse.

„Nicht nur Jesus brauchte vor 2 000 Jahren Mitarbeiter, auch wir brauchen heute Mitarbeiter, die sich in der Kirche engagieren“, betonte Stadtpfarrer Thomas Kraus bei der Ministrantenaufnahme.

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