In seinem Schreiben an unsere Redaktion stellt Kellner einen anderen Sachverhalt als Grundstückseigentümer Andreas Nickl dar. Der Bürgermeister verweist darauf, dass der regionale Netzwerkbetreiber Bayernwerk in Kirchendemenreuth derzeit ein Kabelneubauprojekt umsetzt. In dessen Zuge verlege die Firma die Trasse, die bisher querfeldein über Privatgrundstücke verlief, auf gemeindlichem Grund unter die Erde. "Vor allem zur Versorgung der Hahnenmühle sollte vor dem Grundstück von Andreas Nickl eine kleine Trafostation zu 100 Prozent auf Gemeindegrund errichtet werden. Aus emotionalen Gründen wollte Herr Nickl dieses Häuschen nicht vor seinem Grundstück tolerieren. Deshalb wurde vor mehreren Zeugen ein Vertrag per Handschlag geschlossen, das Trafohäuschen zu verlegen, wenn im Gegenzug Herr Nickl die ausführende Firma durch den Sauerbach graben lässt", teilt Kellner mit. Die Gemeinde habe sich an ihren Teil der Abmachung gehalten, Nickl nicht. "Im Nachgang wollte Herr Nickl der Gemeinde verbieten, vor seinem Grundstück auf Gemeindegrund die Leitung zu verlegen. Als dies aus technischen Gründen abgelehnt wurde, sperrte Herr Nickl unvermittelt die Brücke, die angeblich jetzt baufällig sei", betont der Bürgermeister. Eine durch die Polizei vorgegebene und durch die Gemeinde verordnete Verkehrsrechtliche Anordnung sei von Nickl genauso wenig beachtet worden wie Angebote vonseiten der Gemeinde, die Brücke auf Gemeindekosten prüfen und sanieren zu lassen. "Soviel zur Schikane des Bürgermeisters gegenüber dem Grundstückseigentümer der Hahnenmühle", schreibt Kellner.
Kirchendemenreuth
29.10.2019 - 15:47 Uhr
Hahnenmühle-Brücke: Bürgermeister kontert nun
von Anne Wiesnet
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