Es ist halt so wie es immer ist: Die Frankenpfälzer Bühne lädt zu Theateraufführungen ein, und die Eintrittskarten erhaschen nur diejenigen, die recht schnell sind. So waren auch die fünf Aufführungen im Gemeindezentrum wieder flugs ausverkauft. Am Sonntag war der letzte Aufzug für das bayerische Lustspiel in drei Akten "Doswidanja, Anja" oder "Dem Zacherl sein Sacherl".
Alles drehte sich um den Nachlass von Onkel Zacharias (Josef Bauer), dem "Zacherl", dessen Stimme lediglich auf dem Tonband von Notar Norbert Nüchtern (Michael Scherm) zu hören war. Der erste Akt begann mit Ende des Leichenschmauses des verstorbenen Onkels. Da er keine direkten Erben hatte, hofften die Geschwister Rita (Elke Bauer) und Alois (Josef Dötsch) auf ein großes Stück vom vermuteten erheblichen Vermögen. Für Furore sorgte dann die Russin Anja Iwanowa (Ronja Prechtl), der ein zweifelhafter Ruf anhaftete. Sie stand als Physiotherapeutin in Beziehung mit dem Erbonkel. Alle fürchteten um ihr Erbe. Bekommt Anja alles? Um das zu verhindern, wurde Detektiv Thomas (Hannes Kohl) angeheuert. Nur blöd, dass er Anjas Bruder war.
Die Gesichter der Geschwister und Zacherls Nachbarin (Anita Schmidt) wurden lang und länger beim Abspielen des Tonbandes, das der Notar zur Testamenteröffnung mitbrachte. Zacherl hielt ihnen den Spiegel vors Gesicht und spielte nochmals seine Schlitzohrigkeit aus. Zum Schluss waren auch Feuerwehrkommandant Josef (Matthias Siebeneichner) und Lissy (Carina Peetz), die Angestellte von Anja, zufrieden und die Besucher begeistert.
Die Regie führte wieder Angelika Guder-Späth, Kerstin Legath fungierte als Souffleuse. Für die Maske zeichneten einmal mehr Claudia Popp und Martina Buchbinder verantwortlich.
















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