Feuerwehr Kirchenreinbach hält endlich wieder Jahreshauptversammlung ab

Die lange Enthaltsamkeit bei Übungen und Versammlungen wegen der Corona-Pandemie wurde bei der Feuerwehr Kirchenreinbach beendet. Bei der Jahreshauptversammlung gab es Ehrungen und die Führungskräfte zogen Bilanz.

Die Führungskräfte mit dem geehrten Feuerwehrnachwuchs und dem Atemschutzbeauftragten (von links): Vorsitzender Günther Renner, Kreisbrandmeister Hans Sperber, Selina Sperber, Bürgermeister Roman Berr, Julian Sperber, Kommandant Norbert Sperber, Moritz Probst und Atemschutzbeauftragter Bernd Schramm.
von Leonhard EhrasProfil

Ein spürbares Aufatmen, endlich wieder eine Versammlung mit den Vereinsangehörigen abhalten zu können, klang bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Kirchenreinbach durch. Um den Regelungen während der Corona-Pandemie nachkommen zu können, verlegte die Wehr ihre Versammlung in die Halle des Feuerwehrgerätehauses. Vorsitzender Günther Renner nannte eingangs die Mitgliederstärke mit 71 Personen.

Corona verhinderte, dass die aktive Wehr nur eingeschränkt üben konnte. Kommandant Norbert Sperber erinnerte an den Schulungsabend und eine Atemschutzübung zur Überprüfung der Brandmeldeanlage. Ansonsten musste auf wichtiges Training wie Funk-, Gemeinschafts- und Löschübungen verzichtet werden, hieß es. Die Wehr wurde zu sieben Hilfseinsätzen gerufen, es waren zwei Brände, drei technische Hilfeleistungen sowie zwei Alarmierungen über Brandmeldeanlagen. Die Wehr wendete bei diesen sieben Einsätzen über 72 Stunden auf. Kommandant Norbert Sperber kann auf 25 aktive Feuerwehrler, vier Frauen und 21 Männer, zurückgreifen. Als Nachwuchs nehmen ein Mädchen und zwei Buben an der Ausbildung für künftige Hilfseinsätze teil.

Über den Atemschutz berichtete Bernd Schramm, dass in Kirchenreinbach auch junge Damen sich für den schwierigen Einsatz mit der Atemschutzausrüstung bereiterklärt haben. Zu den 16 Atemschutzträgern bei den vier Gemeindewehren zählt auch Simone Ertel. Nach Abschluss der Ausbildung erhöht Anne Renner den weiblichen Anteil dieser Gruppe. Bernd Schramm wies darauf hin, dass in Kürze die Geräte den verbesserten Anforderungen entsprechend ausgetauscht werden. Atemschutzbeauftragter Bernd Schramm übt dieses verantwortungsvolle Amt seit 25 Jahren aus. Diese langjährige Zuverlässigkeit, vor allem auch bei der Wartung der Geräte, würdigte Kommandant Norbert Sperber und überreichte Bernd Schramm als Anerkennung die Zusage für einen Freiplatz im Feuerwehr-Erholungsheim in Bayerisch Gmain.

Bürgermeister Roman Berr freute sich, dass auch Damen diese schwierige Aufgabe als Atemschutzträger auf sich nehmen. Er informierte darüber, dass die Sirenensteuerung modernisiert werde. Bei einem Übungsalarm konnte er sich vergewissern, dass auf die Feuerwehrangehörigen als ernsthafte Helfer Verlass sei.

Die schwierige Zeit wegen Corona, Monate in denen keine Übungen und Versammlungen abgehalten werden konnten, beklagte Kreisbrandinspektor Hans Sperber. Trotzdem mussten im Landkreis Wehren zu Ernstfällen ausrücken. Sperber machte darauf aufmerksam, dass bei vielen Einsätzen der Atemschutz erforderlich sei.

Für die gute Zusammenarbeit bei der Erneuerung der Fenster im Feuerwehrgerätehaus lobte Vorsitzender Günther Renner seine Wehrkameraden. Der Gemeinde Etzelwang dankte er für die Übernahme der Pflasterarbeiten auf dem Gelände der Wehr. Für das Jahr 2022 kündigte er an, dass wieder eine Wintergaudi geplant sei. Ein Preisschafkopf-Turnier und eine Vereinswanderung seien ebenso vorgesehen wie ein Dorffest im neuen Pavillon. Die Jahresaktivitäten wird eine Weihnachtsfeier beschließen.

Die Versammlung folgte dem Vorschlag von Vorsitzendem Günther Renner, die Mitgliedsbeiträge nicht zu erhöhen. Für den bestandenen Wissenstest zeichneten die Führungskräfte Selina Sperber und Moritz Probst mit der Medaille in Bronze, Annalena Vomasta mit Silber und Julian Sperber mit Gold aus.

 

 

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