Unter den Gästen aus Sachsen, die beim Fest der Vereine im Jahr 2021 in Kirchenreinbach (Landkreis Amberg-Sulzbach) weilten, sah Florian Dorn Janine Elsner zum ersten Mal. Es blieb nicht beim diesem ersten Blick: Es entwickelte sich eine Freundschaft und dann Liebe, die am vergangenes Wochenende zur kirchlichen Trauung in der St.-Ulrichskirche in Kirchenrheinbach führte.
Bräutigam Florian Dorn, Elektrotechniker und selbständiger Firmeninhaber, ist im Kirchenreinbacher Schlossschusterhaus aufgewachsen. Seine Braut Janine stammt aus Weißwasser, einer Stadt in der Braunkohleregion Oberlausitz. Janine, geborene Elsner, arbeitet in einem Nürnberger Krankenhaus. Das frischgebackene Ehepaar wohnt im Schlossschusterhaus in Kirchenreinbach.
Pfarrer Markus Vetter, der die Hochzeit als einen besonderen Tag im Leben bezeichnete, stellte in seiner Predigt die Liebe in den Mittelpunkt als das Größte neben Glaube und Hoffnung. Er sprach von gegenseitiger Achtung in der Ehe als Basis für eine anhaltende Liebe. Den feierlichen Gottesdienst in der vollbesetzten St.-Ulrichskirche bereicherten der Posaunenchor Kirchenreinbach mit Dirigentin Claudia Vogel und der Kirchenchor Kirchenreinbach mit Chorleiterin Martina Späth, die auch die Orgel spielte.
Nach dem Gottesdienst empfingen die Kirchweihgemeinschaft, die Sektion vorm Wald der Vereinigung freier Touristen, die Belegschaft Dorn und die Feuerwehr Kirchenreinbach das Brautpaar mit einem Spalier. Um hier durchzukommen, mussten die Frischvermählten einige Hindernisse und Aufgaben meistern: Bänder und Elektrokabel durchschneiden und einen Löscheinsatz gemeinsam bewältigten. Für Letzteren bekamen sie eine Kübelspritze der Feuerwehr. Die ermöglichte es der Braut dann auch, bei über 30 Grad Hitze vor dem Gotteshaus kurzzeitig kühlendes Wasser auf die Gäste regnen zu lassen. Die Hochzeitsgesellschaft begab sich anschließend zu einer ausgiebigen Feier nach Gerheim oberhalb von Rupprechtstegen.














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