Vereinigung freier Touristen Kirchenreinbach verliert durch Corona Sportler und Einnahmen

Die geehrten Mitglieder der Vereinigung freier Touristen: (von links) Reiner und Claudia Sertl, Tanja und Stefan Vomasta, Werner Sperber, Fabienne Laitang, Erwin Morner, Thomas Sertl sowie die Vorsitzenden Günter Späth und Josef Klug.
von Leonhard EhrasProfil

In den vergangenen eineinhalb Jahren musste die Vereinigung freier Touristen wegen Corona auf fast alle Aktionen verzichten, bedauerte Vorsitzender Josef Klug bei der Jahreshauptversammlung am Buchberghaus in Kirchenreinbach. Den Verein tragen aktuell 163 Mitglieder, davon 40 Kinder und fünf Ehrenmitglieder.

Keine der traditionellen Veranstaltungen konnte seit längerer Zeit stattfinden. Dadurch blieben etliche Einnahmen aus. Das Buchberghaus als Herberge für Natur- und Wanderfreunde wurde im Berichtsjahr für 157 Übernachtungen genutzt; ebenfalls eine eingeschränkte Belegung. Obwohl der Burgen- und Schlösserlauf ausfallen musste, hielten die Mitglieder seine Beschilderung und die Passierbarkeit der Wege für Wanderer aufrecht. Aus dem Bericht des Vorsitzenden klang die Hoffnung heraus, dass der Verein 2022 wieder voll aktiv werden kann.

Hausobmann Thomas Sertl sprach die Arbeitseinsätze für den Erhalt des Buchberghauses an und versicherte, dass es sich in einem gepflegten Zustand befinde. Sportwartin Maxi Morner bedauerte, dass der Betrieb nach nur einer Trainingseinheit in der Schulturnhalle wegen Corona eingestellt werden musste. Auch das Lauftraining kam zum Stillstand. Rückfragen bei Kinder und Erwachsenen ließen befürchten, dass bei einem Wiederbeginn der Sportangebote nicht mehr alle mit dabei sein werden.

Vorsitzender Josef Klug ehrte langjährige Mitglieder. Angela Lehnerer, Reiner und Claudia Sertl, Thomas Sertl sowie Stefan und Tanja Vomasta belohnte er für zehn Jahre Vereinszugehörigkeit. 25 Jahre unterstützen Lydia Dorn, Anja Lamond und Werner Sperber die Vereinigung. Margarete Schmidt brachte es sogar auf 50 Jahre Mitgliedschaft. An Florian Dorn als Vertreter der Jagdgenossenschaft überreichte Josef Klug ein Geschenk als Dank für erfolgte Hilfseinsätze.

Trotz eines leichten Rückgangs in der Kasse verzichteten die Mitglieder auf eine Beitragserhöhung. Die Vereinigung freier Touristen plant in nächster Zeit ein Preis-Schafkopfrennen, ein Pizza-Essen, ein Weinfest und die Wintersonnenwende. Mit Rücksicht auf die Corona-Regelungen bleiben diese Veranstaltungen vereinsintern.

Bürgermeister Roman Berr erkannte die finanziellen Einbußen wegen der abgesagten Veranstaltungen an. Im Blick auf den Rückgang von Sportbegeisterten ermunterte er die Trainer, nicht zu resignieren, sondern die Laufeinheiten auch bei einer geringeren Beteiligung fortzusetzen.

 

 

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