Verleihung von Ehrenamtspreisen der Gemeinde Etzelwang

Landauf, landab gehört eine große Schar von ehrenamtlich tätigen Mitbürgern zum unverzichtbaren Leben in den Gemeinden und Städten. So auch Elfriede Wirbel und Wilfried Schmidt aus Etzelwang, die nun geehrt wurden.

Bei der Preisverleihung für Ehrenamtliche (von links): Harald Schwartz, Wilfried Schmidt, Bürgermeister Roman Berr, Richard Gaßner, Elfriede Wirbel, Winfried Franz, Landrat Richard Reisinger und MdB Alois Karl.
von Franz MüllerProfil

Der Saal des Gasthauses Dorn in Etzelwang füllte sich mit den örtlichen Vereins- und Gruppenvertretern, den Gemeinderäten, einer Abordnung der Kreisfeuerwehren mit Kreisbrandrat Fredi Weiß und den drei Bürgermeistern der VG Neukirchen. Etzelwangs Bürgermeister Roman Berr brach eine Lanze für das Ehrenamt. Die vielfältigen Tätigkeiten der Bürger seien das Fundament des gesellschaftlichen Zusammenhalts in den Kommunen. Der Staat sei nicht in der Lage, alle die Aufgaben zu übernehmen. Aus notwendiger Lage und Eigeninitiative werden die Menschen, ob jung oder älter, zu Dienern der Gemeinschaft.

Am deutlichsten sehe man das laut Berr bei den Feuerwehren, aber auch die Verwaltung und die Mitwirkung in den verschiedenen Lebensbereichen erfordere viele freiwillige Stunden. "Ob Soziales, Sport, Kultur, Bildung, Erhaltung der Natur oder aktuell Energiewandel und Klimaschutz – ohne Mitnahme der Bevölkerung und diese organisiert in Gruppen wäre Vieles nicht möglich. Die Vernetzung vor Ort macht eine Gemeinde erst stark." Roman Berr sei stolz auf die Erfüllung dieser Vorgaben in seinem Ort.

Als Musterbeispiel können anstelle vieler anderer Ehrenamtlichen für ihre besonderen Verdienste zwei Personen gewürdigt werden. Elfriede Wirbel leitet seit langen Jahren den Gartenbauverein Schmidtstadt. Dieser sorgt für ein freundliches Bild der Orte mit Blumen an Häusern, in Gärten und auf gemeindlichen Plätzen. Die Pflege im Naturbereich schmiedet auch den Zusammenhalt im gesellschaftlichen Miteinander, betonte Berr. Der langjährige Gemeinderat und 2. Bürgermeister Wilfried Schmidt hat sich neben diesen Ämtern und seinem Beruf noch sehr aktiv in der Führung von Vereinen engagiert. Berr: "Sein tatkräftiger Einsatz hat das kulturelle und gesellschaftliche Leben in Schwung gehalten." In Würdigung dieser Verdienste wurde Schmidt zum Ehrenbürger von Etzelwang ernannt.

Den Reigen der Grußworte eröffnete Pfarrer Roland Klein. Die katholische Kirche ist immer bestrebt, mit der Gemeinde bei anstehenden Fragen eine einvernehmliche Lösung zu finden. MdB Alois Karl (CSU) hat sich bei dem Besuch in Etzelwang von der guten Entwicklung überzeugt. Dazu müsse man auf die Menschen zugehen. Die "Hilfe im stillen Hintergrund" durch die Ehrenamtlichen sei hier besonders wichtig. Er beklagte allerdings, dass die Attacken im Netz hier viel Unruhe bringen würden. MdL Harald Schwartz (CSU) betrachtete die Anwesenheit der politischen Vertreter als Anerkennung und Würdigung der beiden Geehrten. Zu den Gratulanten gehörte Bezirksrat Richard Gaßner (SPD), der auf den sozialen Bereich des Bezirks verwies. Hier sind auch viele Personen ehrenamtlich tätig und werden dabei unterstützt.

Landrat Richard Reisinger (CSU) lobte die Auszeichnungen als Anerkennung. In der Gemeinde stehen im Straßen- und Brückenbau noch Verbesserungen des Kreises bevor. Für die Verwaltungsgemeinschaft Neukirchen sah deren Vorsitzender, Neukirchens Bürgermeister Winfried Franz (SPD), die Berechtigung zu den Auszeichnungen gegeben. "Sie sind der Dank für eine gute gemeinschaftliche Zusammenarbeit." Zum Abschluss des Empfangs wurde ein Imbiss gereicht, bei dem zur guten Unterhaltung die Politiker den Kontakt pflegen konnten.

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