Kirchenthumbach
20.04.2026 - 21:43 Uhr

Frühlingsklänge voller Harmonie in Kirchenthumbach

Der musikalische Nachwuchs eröffnete, die Solisten glänzten, und beim Finale sang das Publikum mit: Das Frühlingskonzert des Chors Polyphonia und der Blaskapelle Kirchenthumbach machte Gemeinschaft spürbar.

Von Petra Lettner

Ein klangvoller Frühlingsabend erfüllte die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt beim gemeinsamen Konzert des Chors Polyphonia und der Blaskapelle Kirchenthumbach. Drei Stücke von der Bläserklasse der Grundschule Kirchenthumbach eröffneten das Programm. Das Angebot, bereits ab der zweiten Klasse ein Blasinstrument zu erlernen und später in die Jugendblaskapelle zu wechseln, trägt hörbar Früchte.

Im weiteren Verlauf standen Chor und Blaskapelle gemeinsam auf der Bühne – zwei Klangwelten, die unterschiedlicher kaum sein könnten und sich gerade deshalb so wunderbar ergänzen. Kraftvolle Bläserklänge trafen auf fein abgestimmten Chorgesang und verschmolzen zu einem abwechslungsreichen musikalischen Erlebnis. Das Programm machte den Frühling hörbar: mal schwungvoll und mitreißend, mal ruhig und gefühlvoll.

Eindrucksvoll begann das Konzert mit „Conquest of Paradise“, bekannt als Einmarschlied des Boxers Henry Maske, gespielt von der Blaskapelle. Während der eindringlichen Klänge zog der Chor Polyphonia in den Altarraum ein. Im Anschluss präsentierten beide ein vielfältiges Repertoire, jeweils auch in eigenen Blöcken. Solistische Glanzpunkte setzten die Bläser Lukas Brendel, Patrick Gläser und Franz Wittmann.

Gegen Ende des Konzerts reichte Dirigent Jürgen Böhme seinen Taktstock an Marcel Failner weiter, der die letzten Stücke dann dirigierte. Die musikalische Gesamtleitung des Chors lag in den Händen von Anna Gräb.

Ein besonderer Höhepunkt war das gemeinsam vorgetragene „You Raise Me Up“, das eine dichte, beinahe andächtige Atmosphäre im Kirchenraum entstehen ließ. Beim abschließenden Lied „Möge die Straße uns zusammenführen“ waren schließlich auch die Zuhörer eingeladen mitzusingen – ein Moment, der das Gemeinschaftsgefühl spürbar machte.

Langanhaltender Applaus und stehende Ovationen waren der verdiente Lohn für die Mitwirkenden, die sich mit einer Zugabe bedankten und den Abend stimmungsvoll ausklingen ließen.

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