25.01.2019 - 16:15 Uhr
KirchenthumbachOberpfalz

Führungsspitze verjüngt sich

Die Christliche Wählergemeinschaft (CWG) ist mit über 110 Mitgliedern die größte politische Gruppierung in Kirchenthumbach. Dennoch standen in der Hauptversammlung nicht nur politische Themen auf der Tagesordnung.

Mit einstimmigem Votum wurde als neuer 1. Vorsitzender Ewald Plößner gewählt. Stellvertretende Vorsitzende wurden Jürgen Geyer und Richard Götz. Das Amt der Schriftführerin hat weiterhin Carolin Sobirey inne, ebenso wurde Hubert Lohner als Kassier bestätigt. Weiterhin als Kassenprüfer fungieren Rosi Kowollik und Alfons Sandner. Beisitzer sind Peter Böhme und Philipp Kroher, Norbert Wilterius und Thomas Seemann.
von Heidi Stopfer-Wilterius (ILT)Profil

Mit den Worten „Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus“, gab Jürgen Geyer bekannt, dass er sein Amt als Vorsitzender der CWG weitergeben wird. Es sei Zeit für Veränderungen, und es müsse ein Zeichen gesetzt werden. 2020 sind Kommunalwahlen in Bayern. „Wir wollen uns fit machen und werden ein Wahlkampfteam bilden“, erklärte Geyer. Ziel der CWG sei es, sich auf allen Ebenen am Wahlkampf zu beteiligen. „Zählen Sie auf die CWG und vor allem: Rechnen Sie mit der CWG“, mit diesen Worten leitete er die Neuwahl des Vorsitzenden sowie des übrigen Vorstands ein.

Mit einstimmigem Votum wurde als neuer Vorsitzender Ewald Plößner gewählt. Stellvertretende Vorsitzende wurden Jürgen Geyer und Richard Götz. Das Amt der Schriftführerin hat weiterhin Carolin Sobirey inne, ebenso wurde Hubert Lohner als Kassier bestätigt. Weiterhin als Kassenprüfer fungieren Rosi Kowollik und Alfons Sandner. Beisitzer sind Peter Böhme, Philipp Kroher, Norbert Wilterius und Thomas Seemann. Geyer bedankte sich anschließend für die langjährige Unterstützung und das Vertrauen der Mitglieder sowie Vorstandskollegen. „Es hat mir großen Spaß gemacht, und ich werde weiterhin meinen ganzen Elan in die CWG stecken“, erklärte er. Ebenso bedankte sich Geyer für den außerordentlichen Zuspruch zur Jahreshauptversammlung. 55 Besucher nutzten die Gelegenheit, sich über die derzeitigen Aktivitäten der CWG zu informieren. Auf der Agenda standen der klassische Rückblick auf Vereinsaktivitäten und das politische Engagement, aber auch Pläne für die Zukunft. Der Höhepunkt im vergangenen Jahr war für die Mitglieder die politische Bildungsreise nach Dresden mit einem Besuch des Sächsischen Landtags.

Gerne erinnerten sich die Mitglieder auch an den CWG-Frühschoppen, der nach Aussage aller Besucher eine Wiederholung nach sich ziehen muss. „Hier wird quergedacht und somit werden auch innovative Ideen gewonnen“, sagte der Vorsitzende. Aber auch das Ferienprogramm war ein Erfolg. In diesem Zuge organisierte die CWG eine Straßenmal-Aktion, bei der es viele Teilnehmer gab und deshalb wieder stattfinden soll.

Aus der Sicht der CWG läuft im Rathaus dagegen nicht alles ideal. „Warum musste in diesem Jahr erstmalig und hoffentlich auch letztmalig in der Geschichte von Kirchenthumbach der Haushalt dreimal beraten, zweimal verabschiedet und einmal wieder aufgehoben werden?“, wunderte sich Geyer. Für die CWG ist diese Vorgehensweise nicht nachvollziehbar. Man sprach von einem Verbraten von Zeit und Ressourcen. Zusätzliche Missstimmung komme auf bei der aktuellen Zusammenarbeit mit den Regierungsparteien. „Wir wünschen uns mehr Zusammenarbeit mit den Gemeinderäten.“

Er sieht alle in einem Boot und die Aufgabe einer Marktgemeinde sei doch, gemeinsam die Gemeinde nach vorne bringen. „Wir wollen als Gemeinderäte kritisch-konstruktive Sacharbeit zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger, jedoch keine Fundamentalopposition“, sagte Geyer. Auch Gemeinderat Daniel Götz erörterte aus Sicht der CWG die Schwachpunkte in den derzeitigen politischen Themen.

Info:

Der neue Vorsitzende

Die Mitglieder der Christlichen Wählergemeinschaft (CWG) Kirchenthumbach wählten in der Jahreshauptversammlung Ewald Plößner zum neuen Vorsitzenden. „Warum mache ich das?“, fragte der 47-Jährige rhetorisch. Die Antwort: Kirchenthumbach sei für ihn und seine Familie seit über 20 Jahren seine Heimat. Er interessiere sich sehr für die weitere Entwicklung der Gemeinde.

Er wolle jüngere Menschen motivieren, sich mit der Regionalpolitik zu beschäftigen. „Nur wer sich beteiligen darf, interessiert sich auch für kommunale Angelegenheiten.“ An seinen Kindern sehe er, dass das Interesse an Politik und Heimat nicht nur ein Privileg der reiferen Bürger sei. Deshalb nutzte er gleich die Chance und beantragte eine Satzungsänderung. Er sehe die Notwendigkeit, die CWG noch weiter zu öffnen. Sein Vorschlag: Die CWG-Mitgliedschaft solle künftig nicht nur Kirchenthumbacher Bürgern vorbehalten sein, sondern jedem Bürger ab 16 Jahre, unabhängig von Wohnort oder Parteizugehörigkeit. Das wurde auch während der Versammlung bestätigt.

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