19.08.2019 - 15:21 Uhr
KirchenthumbachOberpfalz

Gießen tut auch Pilzen gut

Man stelle sich vor, auf der Wiese hinter dem Haus gedeihen Boviste, aber ihre Größe lässt mehr als zu wünschen übrig. Der Schwammerlkenner meint, den Grund dafür zu kennen. Und er schafft Abhilfe.

Pilzsammler Ludwig Albersdorfer beim Gießen der Boviste.
von Autor RFÜProfil

Ohne den Klimawandel ins Spiel zu bringen: Die vergangenen Wochen waren zu trocken, um bei der Schwammerlsuche Erfolg zu haben. Eine Lösung, das Wachstum zu fördern, scheint Ludwig Albersdorfer aus Ernstfeld gefunden zu haben. Sein Versuch, die Pilze zu gießen, zeigte Erfolg.

Mit einer Gießkanne voll Wasser zog er auf die Wiese, auf der früher Kühe geweidet haben, und goß die Tennisball großen Boviste. Und siehe da: Die Pilze fingen sehr schnell an zu wachsen und waren nach zwei Tagen schon kindskopfgroß. Zufall oder Wirkung?

Der Bovist kann zehn bis 60 Zentimeter groß werden. Je nach Region wird der kugelförmige Fruchtkörper auch "Fuchsfurz" oder "Wolfsfurz" genannt. Albersdorfer kennt auch ein Kochrezept: Den Pilz in Scheiben schneiden, würzen und panieren und dann in der Pfanne braten. Den Geschmack des fertigen Gerichts vergleicht er mit dem eines Kalbsschnitzels.

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