Bei dem Szenario handelte es sich um eine Übung an der Grund- und Mittelschule, bei der ein Feuer im Heizraum der Einrichtung ausgebrochen war. Der Hausmeister befand sich, als die Flammen den Mehrzweckraum erreichten, im Dachgeschoss und gelang über das Treppenhaus nicht mehr ins Freie - die Feuerwehrleiter aus Eschenbach musste her.
Die Übung unter Leitung von Kommandanten Torsten Goß klappte wie am Schnürchen. Um 8.30 Uhr ertönte der Hausalarm der Grund- und Mittelschule, den der Hausmeister auslöste. Schnell wurden die rund 140 Kinder aus dem Schulgebäude gebracht und in der Turnhalle einquartiert. Dank des Alarms wurde ein Notruf durch die Integrierte Leitstelle (ILS) abgesetzt. Obwohl es ein normaler Arbeitstag war, traf die Feuerwehr schnell am Einsatzort ein. Sofort war klar, dass die vermisste Person nur mit der Drehleiter der Eschenbacher Feuerwehr gerettet werden konnte. Das wuchtige Gefährt war über die B 47 rasch in Kirchenthumbach und die Einsatzkräfte konnten beginnen, den Hausmeister zu retten.
Ein Löschtrupp legte von einem Hydranten bis hin zur Schule eine Schlauchleitung, um das Feuer zu löschen. Weil bei der Übung davon ausgegangen wurde, dass sich starker Rauch entwickelt hatte, kamen auch die Atemschutzträger der Feuerwehr zum Einsatz. Vom guten Ausbildungsstand der Feuerwehr und von einem Ablauf der Übung überzeugten sich auch Bürgermeister Jürgen Kürzinger und zweiter Bürgermeister Josef Schreglmann sowie Rektorin Andrea Wolfram. Die Erkenntnis der großen Übung: Sind mehrere Feuerwehren bei einem Einsatz an der Schule vor Ort, könnte es im Schulhof eng werden. Zudem sollten bei einem Brand alle Fenster geschlossen werden. Überdacht werden müsse auch das Sicherheitskonzept der Grund- und Mittelschule.




















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