17.11.2018 - 10:44 Uhr
KirchenthumbachOberpfalz

Heimweg von Party: Mann überschlägt sich mehrfach mit Auto

Ein junger Mann will nach einer Party nach Hause fahren und verursachte einen schweren Verkehrsunfall. Auch Alkohol spielte dabei eine Rolle.

Der völlig zerstörte VW.
von Jürgen MaschingProfil

Am Samstagmorgen gegen 3 Uhr kam die Einsatzmeldung für die Feuerwehren aus Kirchenthumbach und Eschenbach. „Schwerer PKW-Überschlag auf der B470 kurz vor Kirchenthumbach mit einer eingeklemmten Person." An der Einsatzstelle fanden sie einen völlig zerstörten VW in einer Wiese vor. Um den Fahrer kümmerten sich bereits mehrere Ersthelfer. Der 22-jährige Mann war laut Polizei alkoholisiert auf dem Heimweg von einer Party in Eschenbach, als er auf fast gerader Strecke nach links von der Bundesstraße abkam. Er fuhr einen Abhang zwischen zwei Bäumen hindurch, streifte einen Dritten. Der Wagen flog mehrere Meter durch die Luft und überschlug sich mehrmals. Etwa 150 Meter danach kam er auf der Beifahrerseite zum Liegen. Der eingeklemmte Mann wurde von den Einsatzkräften mit schwerem Gerät befreit und dem Rettungsdienst übergeben. Laut der Polizei Eschenbach wurde er schwerst verletzt ins Klinikum nach Weiden gebracht.

Neben den Feuerwehren aus Kirchenthumbach und Eschenbach waren Kreisbrandinspektor Wolfgang Schwarz, die Kreisbrandmeister Reiner Kopp und Jürgen Haider sowie das ASB aus Auerbach und ein Notarzt an der Unglücksstelle. Die B470 musste fast zwei Stunden halbseitig gesperrt werden.

Helfer verunglücken:

"Vom Pech verfolgt", schreibt die Polizei, seien der Helfer vor Ort (HVO) mit seinem neuen Fahrzeug aus Grafenwöhr und ein Feuerwehrkamerad aus Eschenbach. Beide wurden ebenfalls wegen des Unfalls alarmiert und waren zur Unfallstelle bzw. zum Feuerwehrhaus unterwegs, als sie sich auf der Kreuzung in der Grafenwöhrer Straße / Marienplatz unfreiwillig trafen. Am Ford Kuga des BRK sowie am Privat-Pkw des Eschenbacher Feuerwehrlers entstand jeweils Totalschaden in Höhe von 20.000 Euro bzw. 6000 Euro. Verletzt wurde niemand.

Zahlreiche Rettungskräfte sind am Unfallort.

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