11.10.2019 - 11:37 Uhr
KirchenthumbachOberpfalz

Eine "himmlische" Komödie

Die Theatergruppe wird heuer 30 Jahre alt. Anlässlich dieses Jubiläums holt sie für die Kirchenthumbacher Theatertage 2019 den Himmel ins Pfarrheim - und zwar schon bald: Am Freitag, 8. November, ist Premiere.

Das Ensemble für die Kirchenthumbacher Theatertage 2019: (von links) Regisseur Thomas Frankenberger, Co-Regisseurin Karin Rupprecht-Horn, Julia Groß, Margit Steger, Sandro Friedrich, Gabi Strauß, Tanja Groß, Raphaela Weber, Stefan Schober, Manfred Sendlbeck, Lina Plößner und Vinzenz Plößner.
von Autor RFÜProfil

Gespielt wird die „himmlische“ Komödie „Zweimal Himmel und zurück“ von Regina Harlander. Nach Krimi-Dinner und englischen Boulevardstücken präsentiert die Theatergruppe damit wieder einmal eine lustige Mundartkomödie und zeigt so einmal mehr ihre Vielseitigkeit. Die Proben sind bereits in vollem Gange, alle Schauspieler hochmotiviert und die Rollen perfekt verteilt.

Das Ensemble wird dabei heuer von Kindern unterstützt: Lina Plößner und Raphaela Weber gehen in ihren Rollen als Engel voll auf. Die Regie führt in gewohnt professioneller Weise Thomas Frankenberger, dabei erhält er Unterstützung von Co-Regisseurin Karin Rupprecht-Horn, die für die technische Umsetzung verantwortlich ist. Das Publikum darf sich auf einen lustigen Abend freuen, bei dem die Lachmuskeln sicher strapaziert werden.

Zum Inhalt: "Was tun, wenn beim geplanten Banküberfall alles aus dem Ruder läuft und man sich plötzlich von Polizisten umstellt sieht?", heißt es in der Kurzbeschreibung der Autorin. Mit diesem Problem konfrontiert entschließt sich „Rennbahn-Schorsch“, "die einsetzende Verfolgungsjagd durch einen beherzten Sprung von der nahen Brücke zu beenden. Noch weiß er nicht, dass er seine Kurzschlussreaktion zwar die Polizisten abgeschüttelt hat, jedoch trotzdem nicht ohne Folgen geblieben ist.

Seine Seele hat sich auf den Weg ins Jenseits gemacht, wo bereits Erzengel Uriel auf ihn wartet, um die Entscheidung zu treffen, in welche Richtung dieser Weg weiterführt." Dass das Sündenregister des Neuankömmlings "etliche Einträge zieren, spricht eindeutig dafür, ihm den Zutritt ins Himmelreich zu verwehren. Eine Situation, von der auch 'Engels-Anwärter' Aloisius ein Liedchen singen kann, denn auch er wartet bereits seit Jahren vor der Himmelspforte auf Einlass." Dass dies auch Schorsch so gehen wird, verschweigt Uriel nicht.

"Doch wohin mit der schuldbeladenen Seele, wenn sowohl Fegefeuer als auch Hölle gnadenlos überbelegt sind? Auch gilt es, jedes Aufsehen an 'höchster Stelle' zu vermeiden, denn Uriel wartet bereits seit Jahren auf eine Beförderung." Kurzerhand verpasst er Schorsch also eine 'neue Identität' und sendet ihn zum Buße tun zurück auf die Erde. Als 'Pfarrer Birnbaum' soll Schorsch "in einer 'sündigen' Gemeinde fortan fromme Taten vollbringen.

Da Uriel der ewig jammernde Aloisius ebenfalls ein Dorn im Auge ist, schickt er diesen kurzerhand mit zurück auf die Erde". Außer Schorsch kann ihn dort aber niemand hören oder sehen. "Im Pfarrhaus beginnen für die beiden zahlreiche Schwierigkeiten", kündigt Harlander an: Schorsch zeige "leider wenig Talent dafür, einen frommen Seelsorger zu verkörpern. Und auch die ortsansässigen 'schwarzen Schafe' tun ihr Übriges, den beiden ihre Aufgabe zu erschweren."

Die Aufführungstermine: Freitag, 8., und Samstag, 9. November, jeweils um 19.30 Uhr; Sonntag, 10. November, um 16 Uhr; Freitag, 15., und Sonntag, 16. November, jeweils um 19.30 Uhr.

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