24.01.2020 - 13:53 Uhr
KirchenthumbachOberpfalz

"Mit der Jugend in die Zukunft gehen"

„Wahnsinn, was hier los ist“, staunt Bürgermeisterkandidat Ewald Plößner. Auf unerwartet großes Interesse stößt die erste Wahlveranstaltung der Christlichen Wählergemeinschaft (CWG).

Bürgermeisterkandidat Ewald Plößner erläutert zusammen mit den Kandidaten für den Marktgemeinderat die Wahlkampfthemen der Christlichen Wählergemeinschaft (CWG).
von Jürgen MaschingProfil

Über 100 interessierte Bürger waren am Mittwochabend ins Gasthaus Friedl ("Melber") gekommen, einige mussten sogar leider draußen bleiben. In der knapp zweistündigen Veranstaltung stellten sich neben Plößner auch die Marktgemeinderatskandidaten mit ihren Themen vor.

So griff Peter Eller das Schulgebäude auf mit der zentralen Frage: „Abriss oder nicht, Sanierung oder nicht?“ „Die Belebung des Gewerbegebiets sehe ich als unbedingt notwendig an“, erklärte Marco Streit mit 25 Jahren der Jüngste der Kandidaten. Angesprochen wurden auch Fördergelder: „Um nicht massive finanzielle Probleme zu bekommen, müssen wir es endlich schaffen, Fördergelder und Zuschüsse in den Ort zu holen. Sonst zahlt alles der Bürger. Investitionen müssen dann erfolgen, wenn es staatliche Unterstützung gibt“, sagte Marktgemeinderat Daniel Götz, der anhand einiger Beispiele aus anderen Kommunen zudem aufzeigte, wie dies gehen kann.

„Wir müssen zukunftsweise wirtschaften, die Zusammenarbeit zwischen Markt und Betrieben stärken und die Förderprogramme nutzen“, betonte Bürgermeisterkandidat Ewald Plößner am Ende. „Denn wir haben viel zu bieten und wollen auch mit der Jugend in Kirchenthumbach in die Zukunft gehen.“

Fragen aus Reihen der Zuhörer gab es im Anschluss nur wenige. Hauptsächlich wurde das Schulgebäude angesprochen. Der Satz des Architekten, „Das durch den Bestand gegebene Baufeld ist knapp und topographisch anspruchsvoll“, stieß Plößner und seinen CWG-Kollegen sehr auf.

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