18.01.2019 - 14:18 Uhr
KirchenthumbachOberpfalz

Mehr als 5000 Übungsstunden

Einsätze der Wehr summieren sich auf 85.

Für 45 beziehungsweise 25 Dienstjahre ehren Adjutant Fabian Leipold (rechts) und Kommandant Torsten Goss (von links) in der Jahreshauptversammlung Alois Friedl, Edi Goss, Johann Hammer und Armin Kroher.
von Autor RFÜProfil

"Machen wir weiter so, denn nur wer mit den Gerätschaften regelmäßig übt, kann auch im Ernstfall fehlerlose und professionelle Hilfe leisten." Diesen Appell richtete Kommandant Torsten Goss in der Jahreshauptversammlung an die knapp 50 aktiven Feuerwehrmänner und -frauen.

In der Gastwirtschaft Friedl berichtete Goss von 85 Einsätzen im Jahr 2018. Die Alarmierungen gliedern sich auf in 6 Brandeinsätze, 1 Sicherheitswache und 74 technische Hilfeleistungen. Als Beispiele nannte er einen Waldbrand bei Penzenreuth, Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus in der Görglaser Straße sowie zwei schwere Verkehrsunfälle mit eingeklemmten Personen in Vorbach und Fronlohe.

Daneben haben die Aktiven in den zurückliegenden 12 Monaten mehr als 5000 Stunden bei Übungen und Einsatzübungen geleistet. Pro Gruppe sind 12 Pflichtübungen abgehalten worden. Fleißigste Teilnehmer waren in Gruppe eins Matthias Kroher (100 Prozent), in Gruppe zwei Nico Störzbach (100 Prozent), bei der Jugend groß Justin Goss (89 Prozent) und bei der Jugend klein Patrik Böhm. Ihnen überreichte Adjutant Fabian Leipold "brauchbare Geschenke".

In Cham, Nürnberger und Floß haben die Brandschützer außerplanmäßige Übungen und Veranstaltungen besucht. Des Weiteren standen Objektübungen unter Federführung von Brandschutzerzieher Karl Walberer in der Grund- und Mittelschule sowie im Kinderhaus an.

An Lehrgängen nannte der Kommandant den Leistungswettbewerb für Atemschutz in Vohenstrauß, einen Motorsägenkurs, einen Kurs "Erste Hilfe Feuerwehr", eine Brandschutzerziehung und einen Kurs für Atemschutzträger. Die Feuerwehrschule in Regensburg haben Fabian Leipold, Marco Fraunholz und Daniel Albersdorfer besucht. Jugendwartin Mirjam Schuller gratulierte Goss zum bestandenen Verbandsführerlehrgang, den sie für ihre Aufgabe als Kreisbrandmeisterin benötigt.

Leistungsprüfungen der Kategorie Technische Hilfeleistung (THL) stellten sich drei Gruppen, die Jugendlichen nahmen am Wissenstest teil. Mit den 4 Einsatzfahrzeugen seien im vergangenen Jahr insgesamt 6244 Kilometer zurückgelegt worden, informierte der Kommandant zudem. Das geplante neue Mehrzweckfahrzeug befinde sich aktuell in der Phase des Zusammenbaus, teilt er mit.

Goss und sein Stellvertreter Fabian Leipold würdigten dann langjährige aktive Mitglieder. Alois Friedl, Johann Hammer und Edi Goss leisten seit 45 Jahren aktiven Dienst. Präsentkörbe waren eine kleine Anerkennung für ihre Leistungen. Armin Kroher brachte es bisher auf 25 Dienstjahre. Marco Fraunholz und Daniel Albersdorfer wurden zu Löschmeistern befördert. Die Nachwuchskräfte Kevin Goss, Justin Goss und Jonas Pleßgott wechselten in die aktive Wehr. Neu aufgenommen wurden per Handschlag Laura Seemann, Jannis Goss und Lukas List.

In einem Grußwort dankte zweiter Bürgermeister Josef Schreglmann der Feuerwehr für die gute Arbeit. Jeder Einzelne trage zum Wohle der Allgemeinheit bei. Die Aktiven würden viel Freizeit in die Sicherheit der Bürger investieren. Deshalb habe die Gemeinde stets ein offenes Ohr für die Aus- und Fortbildung, die Anschaffung von Schutzausrüstungen, neue Geräte und neue Fahrzeuge.

Kreisbrandmeister Reiner Kopp bezeichnete die Kirchenthumbacher Feuerwehr als eine große Stütze im Landkreis. Er lobte zudem das gute Verhältnis zwischen Landkreisführung und Ortsfeuerwehr. An Torsten Goss überreichte er einen Freiplatz für das Feuerwehrerholungshaus in Bayerisch Gmain.

Ehrenkreisbrandinspektor Josef Schuller sprach motivierende Worte. Zugleich mahnte er das Alarmierungssystem der Einsatzleitleitstelle an, vor allem in den Landkreis-Grenzgebieten. Ein Computer sei nur so schlau, wie er mit Daten gefüttert werde. Alles auf den Computer zu schieben, sei falsch. Hier sollte auch der Landrat einmal ein Machtwort sprechen, forderte Schuller.

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