27.06.2018 - 13:56 Uhr
KirchenthumbachOberpfalz

"Olympische Spiele Dumba"

Der olympische Gedanke steht beim Schulfest in Kirchenthumbach im Vordergrund. Die Teilnehmer trotzen dem schlechten Wetter und treten in verschiedenen Disziplinen gegeneinander an.

von Autor RFÜProfil

(ü) Schulkinder wie auch Pädagogen zeigten der Schafskälte die kalte Schulter. Das diesjährige Schulfest stand unter dem Motto "Olympische Spiele Dumba". Wegen der Regenschauer vormittags war die Frage die, sollen wir oder sollen wir nicht. Schließlich trotzte man dem Wetter, entzündete das olympische Feuer und zog die Veranstaltung durch. Bei den wirklichen Olympischen Spielen muss man schließlich auch Laufen, Ringen und Werfen, egal ob die Sonne scheint oder ob es regnet, lautete die Begründung.

Das Freigelände der Grund- und Mittelschule wurde unter Mithilfe des Elternbeirates in eine Arena umgewandelt. Begrüßt wurden Teilnehmer wie Zuschauer von Rektorin Andrea Wolfram. Wie einst bei den Helenen in der Antike zogen die Akteure aus fünf Kontinenten fahnenschwingend in das Dorf Olymp ein, nach dem Wahlspruch "Citius, altius, fortius". Zu Deutsch: "Schneller, höher, weiter."

Die fünf olympischen Ringe und ihre verschiedenen Farben repräsentierten je einen Kontinent. Blau stand für Europa. Bei den "Olympischen Spielen Dumba" war dies die ehemalige Gemeinde Thurndorf. Grün war Australien, repräsentiert von den Athleten aus Sassenreuth, Asien bekam die Farbe gelb und wurde von Neuzirkendorf vertreten, Kirchenthumbach repräsentierte in Rot den Kontinent Amerika und für Afrika trat Heinersreuth in schwarz an. Die olympischen Disziplinen, die auf einem Parcours durchlaufen werden mussten waren: Kegeln, Bobbycar-Rennen, Slackline, Biathlon auf Gras mit Holzbrettern statt Ski und Teebeutelweitwurf.

Zum Programm gehörte auch wissenswertes über die Olympischen Spiele, vorgetragen von der Arbeitsgemeinschaft Schulspiel mit Lehrerin Elke Müller. Desweiteren ein weiteres Schulspiel und das Lied "Wir sind Kinder", gesungen von der Arbeitsgemeinschaft Chor unter Leitung von Evi Schreg. Interessant und pädagogisch sehr anspruchsvoll waren die Erklärungen der Besonderheiten der fünf Kontinente wie Fläche, Einwohnerzahl, Sprache, Währung, Klima, Religion, Tierwelt und Bodenschätze.

Wie es sich gehört gab es auch eine Siegerehrung. Verlierer gab es keine. Medaillen, statt einem Zweig des heiligen Ölbaumes, bekamen alle Teilnehmer, die den Parcours gemeistert haben. Auch externe Teilnehmer wurden mit Orden dekoriert. Der Elternbeirat versorgte Besucher und Sportler mit leckeren Sachen, wie Bratwürste, Steaks, Brezen, Popcorn und Früchteshakes.



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