Wie die Polizeiinspektion Eschenbach aus ermittlungstaktischen Gründen erst jetzt mitteilt, konnten die Beamten ziemlich schnell zwei Einbrüche klären, die sich in der Nacht auf 20. Januar in Kirchenthumbach ereignet hatten. Die Täter wollten sich damals gewaltsam Zugang zu zwei Firmen im Industriegebiet verschaffen. Bei der ersten gelang es ihnen, in das Gebäude einzudringen. „Sie konnten jedoch nichts Brauchbares finden“, hieß es damals im Polizeibericht. Beim zweiten Unternehmen scheiterten die Einbrecher an der Eingangstür, weil diese mit einer Alarmanlage verbunden war. Durch das Geräusch aufgeschreckt, flüchteten die Täter. Den Schaden sah die Polizei im dreistelligen Bereich.
„Anhand aufwendiger technischer Ermittlungsmaßnahmen in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Weiden konnte ein Ermittlungsansatz gewonnen werden, der zu potenziellen Zeugen, die bundesweit wohnhaft waren, führte“, schreibt die Polizei nun. Letztendlich seien die Verdächtigen durch einen Zeugen aus dem Raum Nürnberg identifiziert worden. Weitere Ermittlungen hätten auch ergeben, dass es sich bei den mutmaßlichen Einbrechern um eine international agierende Bande aus Rumänien handele. Diese wurde laut Polizei von einem ausländischen Baumaschinenhändler beauftragt, in anderen Ländern hochpreisige Ware zu entwenden, um diese gewinnbringend verkaufen zu können.
Die reisenden Verdächtigen konnten bereits kurze Zeit nach den Einbrüchen an der Grenze zu Österreich festgenommen werden. In dem voll beladenen Auto stellten die Beamten zudem gestohlene Baumaschinen aus Baden-Württemberg mit einem Wert im vierstelligen Eurobereich sicher.















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