Bei Familie Zeitler in der Bahnhofstraße haben sich die beiden Kinder Jakob und Ferdinand ihren Wunschtraum erfüllt. Nach guten Schneeverhältnissen wurde mit dem Bau des Iglus begonnen. Dazu braucht man viele Schneeblöcke. Hierzu wurde Schnee in eine Plastikkiste geschaufelt und festgeklopft. Damit die Schneeblöcke nicht auseinanderfallen und das Gewicht der weiter oben liegenden Blöcke tragen mögen, muss der Schnee verdichtet werden. Stampfen funktioniert ganz gut, sich drauf setzen macht mehr Spaß. Danach wurde die Kiste gestürzt und somit entstand ein Schneeblock. Die Blöcke wurden dann mit dem Schlitten zum Bauprojekt gefahren.
Die Schneeblöcke wurden in einem Kreis mit einem Durchmesser von 2 ½ Metern dicht nebeneinander gesetzt. Die dabei entstandenen Fugen wurden mit Schnee gefüllt. So wurde Reihe nach Reihe leicht nach innen kippend aufgesetzt. Irgendwann war das Loch oben so klein, dass zwei Schneeblöcke wie ein First gegeneinander gelehnt werden konnten. Zwei weitere Blöcke, welche mit der Schneeschaufel in Form gebracht wurden, verschließen nun die Decke – das Schnee-Haus ist fertig.
Wie es sich für ein richtiges Iglu gehört, wurde der Eingang noch mit einem kleinen Tunnel ausgeschmückt, und nach sieben Stunden Bauzeit war das Iglu im Garten der Familie Zeiler fertig. Nun hoffen die Jungs, dass der Winter noch etwas mit kühlen Temperaturen anhält, denn Tauwetter wäre fatal für ihr tolles Schnee-Haus.














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